Klage sorgt für neues Öl im Müller-Osterfeuer
Gastwirt will Schadenersatz von Ex-Geschäftspartnern, weil diese das Event "umsiedelten".

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KLAGENFURT. Über Jahre hinweg galt es als "die" Oster-Veranstaltung Klagenfurts: das Osterfeuer beim traditionsreichen Gasthof Müller in Klagenfurt St. Martin. Jetzt geht es allerdings schon im Vorfeld des Feuers heiß her, denn der Besitzer des derzeit im Umbau befindlichen Gastronomiebetriebs hat seinen ehemaligen Mitveranstalter Josef Radinger auf Widerruf und Unterlassung geklagt.
Der Grund: Radinger und sein "Teatro"-Geschäftspartner Gert Höferer wollten "ihr" Fest nicht sterben lassen, verlegten es auf das Weinländer-Areal in den Klagenfurter Süden und warben mit dem Slogan "Das legendäre Event vom Gasthof Müller zieht um". Genau daran stößt sich Gastwirt Valentin Müller, der das Grundstück in diesem Jahr der Freiwilligen Feuerwehr St. Martin für ihr Osterfeuer überlässt - seinen Gasthof wegen des Umbaus aber geschlossen hält. Insgesamt 6000 Euro fordert er von den konsternierten Gastwirten.
"Uns wurde gesagt, dass es heuer beim Müller wegen des Umbaus kein Feuer gibt. Es ist unser Event und mit dem ziehen wir um. Wir feiern am Samstag ab 17 Uhr, komme was wolle", sagt Höferer. Auch wenn die Klage eingebracht ist, will Müller die Tür nicht zuschlagen: "Es ging mir eigentlich nur um eine Entschuldigung, weil keiner mit mir gesprochen hat."
STEFAN JÄGER













