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Zuletzt aktualisiert: 17.03.2010 um 11:30 UhrKommentare

Handys als "Ticket-Automaten"

Stadtsenat fasste einstimmigen Grundsatzbeschluss zum Handyparken in Klagenfurt und ein Nutzungskonzept für Veranstaltungen in der Ostbucht.

Foto © Weichselbraun

Vor mehr als fünf Jahren hieß es: Im Sommer kommt das Handyparken. Umgesetzt wurde das System, mit dem man über das Mobiltelefon einen Parkschein für die Kurzparkzonen lösen kann, allerdings bis jetzt nicht. Montag startete Verkehrsreferent Peter Steinkellner einen erneuten Versuch und erreichte einen einstimmigen Grundsatzbeschluss im Stadtsenat. "Spätestens bis Sommer" 2010 soll Handyparken in Klagenfurt möglich sein.

Die Abteilungen Verkehr und Gebühren werden in dieser Sache zusammenarbeiten. "Ich werde es federführend in die Hand nehmen", so Steinkellner. In den nächsten Wochen soll die Ausschreibung erfolgen. Mit dem neuen System können sich Autofahrer in Klagenfurt das mühsame Münzeneinwerfen sparen.

Konzept für die Ostbucht

Ebenfalls von allen Parteien positiv angenommen wurde das Nutzungskonzept für die Klagenfurter Ostbucht bei Großveranstaltungen. Die Abteilungen Stadtplanung, Stadtgarten und Straßenbau haben das Konzept dem Stadtsenat präsentiert. Darin geht es um Maßnahmen, die während des Beachvolleyball Grand Slam oder Ironman die Ostbucht schützen. So soll es ein Nachtparkverbot am Strandbad-Parkplatz geben. Gegen das Wild-campen wird ein Campingplatz gegenüber des Minimundus errichtet. Shuttlebus und Elektrozug sollen für die Veranstaltungen eingesetzt und Parkzonen eingerichtet werden. "Das Konzept ist sehr gut aufbereitet", so Bürgermeister Christian Scheider (FPK).

MELANIE FANZOTT

Aus dem Stadtsenat

Tourismus. Einen Ausblick auf das Tourismusjahr gab Stadtrat Herbert Taschek (ÖVP). Schwerpunkte in der Werbung für die Stadt werden heuer in Deutschland, Österreich, Italien, aber auch Kroatien und Polen gesetzt.

Dinosaurierpark. Ein Areal neben dem Reptilienzoo wird einem privaten Betreiber für einen Dinosaurierpark zur Verfügung gestellt.

Crazy Dogs. Der Stadtsenat genehmigte dem Verein Crazy Dogs die weitere Nutzung seines Grundstücks. Vor ein paar Monaten fürchtete der Verein, dass ein Teil des Areals der Hundeschule verkauft wird (wir berichteten).

Projekt. Fortgesetzt wird ein Projekt der Stadt mit AutArK für die Sportplatzreinigung und das Beschäftigungsprogramm Aktion 4000 mit dem AMS.

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