Neue Demokratie-Allianz
Engagierte Kärntner wollen gemeinsam bei den nächsten Landtagswahlen kandidieren. Am Donnerstag stellen sie ihre Pläne im Stiftungssaal der Klagenfurter Universität vor.

Foto © KK"Können nicht tatenlos zusehen": Repitsch, Billiani, Bernthaler und Wratschko (von links)
Die Gründer beziehen sich auf die Landesverfassung, in der steht: "Wir geloben, für die Freiheit, den Bestand und die Wohlfahrt des Landes Kärnten einzutreten, die Gesetze des Landes getreu zu beachten und unsere Pflichten nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen." Diesem Gelöbnis will die "Allianz zur Förderung der Demokratie in Kärnten" endlich wieder zum Durchbruch verhelfen.
Morgen, Donnerstag, werden die Pläne der "Allianz" ab 18 Uhr im Stiftungssaal der Klagenfurter Uni zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen.
Mitbegründer Walter Wratschko: "Nach dem Katastrophenjahr 2009 ist die Politik im Land verrottet. Da können wir nicht tatenlos zusehen." Die Repräsentanten der Allianz wollen politisch aktiv werden, Strukturen aufbauen und dafür Geldgeber suchen. Das sollte kein Problem sein, denn: "Die Wirtschaft weiß, dass ihr das schlechte Image des Landes schadet". In den nächsten drei Jahren soll eine attraktive Liste aufgestellt werden, die bei den nächsten Landtagswahlen kandidieren und die derzeit aktiven Politiker aus dem Feld schlagen kann.
Noch hat die Allianz erst 30 Mitglieder, aber schon bei der morgigen Präsentation sollen einige dazu kommen. Das hoffen die Gründungsmitglieder: Zu ihnen gehören die beiden Unternehmer Monika Billiani und Valentin Repitsch, der PR-Manager Mike Bernthaler und der Kommunikationsexperte Walter Wratschko. Allesamt sind politisch keine unbeschriebenen Blätter. Billiani und Repitsch standen bisher der ÖVP nahe, Bernthaler kandidierte bei den Kammerwahlen für die Grünen und Wratschko ist Landessprecher des Liberalen Forums in Kärnten.










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