Rekord für Sternsingeraktion: 14,5 Millionen Euro gesammelt
1,26 Millionen Euro sammelten die Sternsinger heuer in Kärnten. Das sind 3,74% mehr als im Vorjahr. In der Steiermark sieht es ähnlich aus. Mit den heurigen 2,65 Millionen konnte man sich um 3,73% im Vergleich zum Vorjahr steigern. Harsche Kritik gibt es jedoch an Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit.

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Rekordergebnis der Sternsinger-Aktion 2010 der Katholischen Jungschar: Die Menschen in Österreich haben die Rekordsumme von 14.476.677,18 Euro gespendet, um 625.616,49 Euro bzw. 4,52 Prozent mehr im Vorjahr. Die Bekanntgabe dieses Ergebnisses am Dienstag in einer Aussendung verband Jungschar-Vorsitzender Martin Krenn mit harscher Kritik an angekündigten weiteren Kürzungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit.
"Über eine Milliarde Menschen hungern. Auf ihre Kosten zu sparen ist ein Tabubruch mit menschlichen Grundwerten", erklärte Krenn in Anspielung auf die von Vizekanzler Josef Pröll (V) angekündigte "Budgetsanierung ohne Tabus". Positive Entwicklungen seien erst dann nachhaltig wirksam, wenn die Menschen dort ihre Sache selbst in die Hand nehmen.
Voraussetzung dazu seien Bildung und der Erwerb von Wissen über Landwirtschaft, Gesundheit und Hygiene, Ernährung sowie über politische Rechte. In rund 500 Sternsingerhilfsprojekten in Asien, Afrika und Lateinamerika arbeiteten an der Überwindung von Ungerechtigkeit und Unterdrückung, die Millionen von Menschen in Armut und Abhängigkeit zwinge.










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