"Durchfräsen" verbilligt Straßensanierung
Mit einer neuen Methode können die Kosten für die Erneuerung von Bundes- und Landesstraßen halbiert werden.

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Sparen ist überall angesagt. Auch im Straßenbau. Als Verkehrsreferent will Landeshauptmann Gerhard Dörfler allein in seinem "Lieblingsressort" (Originalton) bis zu 5,82 Millionen Euro jährlich einsparen. Ein Gutteil dieser Summe entfällt auf eine neue Methode bei der Straßensanierung. Neuerdings werden nämlich, so Straßenbau-Chef Volker Bidmon, bei der Sanierung von Bundes- und Landesstraßen sowohl Fahrbahndecke als auch Unterbau "durchgefräst". Das auf diesem Weg gewonnene Material wird geschreddert und kann wieder als Schüttmaterial für das Straßenbett verwendet werden. Bidmon: "Nach der herkömmlichen Methode sind für einen Kilometer sanierter Straße 700.000 bis zu einer Million Euro Kosten entstanden. Beim Durchfräsen kommen wir mit 350.000 Euro aus. Das bedeutet, dass wir mit der gleichen Investitionssumme ein doppelt so langes Straßenstück sanieren können."
Über die sparsamere Sanierung hinaus sind weitere Kostensenkungen angedacht. Sie sollen durch die Reduzierung des Mitarbeiterstandes, Erneuerung und Verkleinerung des Fuhrparks und durch die verstärkte Zusammenarbeit mit heimischen Bau- und Fuhrunternehmer erzielt werden. So wird der derzeitige Personalstand von 757 Mitarbeitern bis zum Jahr 2014 auf 687 abgesenkt werden. In den nächsten fünf Jahren können damit 3,5 Millionen Euro pro Jahr gespart werden. Verkleinert wird auch der Fuhrpark und zwar von derzeit 132 auf künftig 80 Lkw und Unimogs. Für den Winterdienst werden Partnerschaften mit der Bauwirtschaft eingegangen.













