Die vier Baustellen der neuen Parkverordnung
Mit 2. März tritt die neue Parkregelung in Klagenfurt in Kraft. Bis dahin muss jedoch einiges repariert werden. Die größten Probleme im Überblick.
Kaum ein Thema hat in der vergangenen Zeit in Klagenfurt für so viel Aufregung gesorgt, wie die Parkregelung. Wir haben die größten Baustellen genauer angeschaut.
Rechtliche Grundlage
Für die Parkregelung, die mit 1. Jänner 2010 in Kraft treten hätte sollen, wurde am 17. Dezember 2009 zwar die Parkgebührenverordnung geändert und beschlossen, jedoch kam es zu keiner Änderung der Kurzparkzonenverordnung und straßenpolizeilichen Maßnahmen. Deshalb galt diese bisher nur im innerstädtischen Bereich. Am 2. März werden die Ergänzungsanträge für die Verordnung in der erweiterten Zone, also gewisse Straßen außerhalb des Ringes, sowie die Aktion "10+10" beschlossen.
Korrekte Ausschilderung
Blaue Zonen sind gesetzlich eindeutig auszuschildern: Rechts an jeder Einfahrtsstraße muss der Anfang einer Kurzparkzone angezeigt werden und ebenso auf der rechten Seite jeder Ausfahrtsstraße das Ende der Parkzone. Negativ-Beispiele: Heidi Falk-Koller parkte, wie berichtet, in einer nicht korrekt ausgeschilderten Zone in der Innenstadt, legte beim Unabhängigen Verwaltungssenat Berufung gegen den erhaltenen Strafzettel ein und erhielt Recht. Für Verwirrung sorgten auch die abgedeckten Schilder in der Funderstraße. Grund dafür ist, dass bereits neue Schilder mit den erweiterten Zeiten (bis 18 Uhr) aufgestellt wurden. Diese gelten aber erst mit 2. März, bis dahin ist die Kurzparkzone außer Kraft gesetzt. Für die Beschilderung ist die Abteilung Kommunale Dienste zuständig, nicht der stellvertretende Magistratsdirektor Ulf Scheriau.
Parkscheinautomaten "10+10"
Die ersten 20 Minuten Parken sind mit Parkuhr künftig gratis. Einfacher wäre es, wenn die 20 Minuten gleich beim ParkticketLösen miteingerechnet würden. Dann könnte man für 1,20 Euro eine Stunde und 20 Minuten parken und würde sich die Lauferei zum Auto nach 20 Minuten sparen. Bürgermeister Christian Scheider (FPK) steht dem Vorschlag offen gegenüber.
Park&Ride
Der Ruf nach Park-Alternativen wird immer lauter. ÖVP fordert eine Ausweitung des Park&Ride-Systems im Norden und Süden, wobei die bestehenden nicht gut angenommen werden.










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