Edelweiß bangt um Fillafer
In Gmunden gehen am Wochenende die 43. Stocksport Staats- und 2. Bundesligameisterschaften der Damen über die Bühne.

Foto © GEPASabine Fillafer zählt zu den Stützen im Team von Edelweiß
Kärnten ist gleich mit vier Teams in Oberösterreich vertreten, die sich allesamt berechtigte Chancen für einen Spitzenplatz ausrechnen. Allen voran Titelverteidiger EV Edelweiß Klagenfurt, die Lindwurmstädterinnen sind die ganze Saison über schon bestens in "Schuss" und gehen laut Birgit Pichler mit großer Freude an ihre nächste Herausforderung heran.
"Am ersten Tag wollen wir nicht unbedingt in Führung liegen, denn wir möchten in der Finalrunde aus der Position des Jägers voll angreifen", verrät die Chefin ihre Gold-Taktik, bangt aber um ihre erste Stockschützin und Nationalteamspielerin Sabine Fillafer, der eine Angina Probleme bereitet.
Einen Rang unter den ersten vier - der zur Europacupteilnahme berechtigt - hat Heidi Fojan mit der ER Raiba Feffernitz KBW im Visier. "Vielleicht ist es ein gutes Omen, das wir entgegen der früheren Jahre im Vorfeld nicht so viel gewonnen haben. Wir sind erst jetzt in Form gekommen, wie unsere beiden Siege gegen EV Edelweiß beim letzten Vorbereitungsturnier beweisen", so die Teamleaderin.
Als Klassenneuling ist vor allem die weitere Ligazugehörigkeit unser vorrangiges Ziel, gibt Lilo Stranig vom EV Rottendorf KBW ihre Strategie bekannt und denkt auch weiter: "Sollte es aber, wie wir alle hoffen, sehr gut laufen, wäre schon ein Spitzenplatz auch möglich. "Jedenfalls werden wir bis zum letzten "Schuss" kämpfen, um zumindest ein gutes Ergebnis mit nach Hause zu bringen."
Schon zum zweiten Mal ist der EK Deurotherm Feldkirchen in der Bundesliga vertreten. "Im Vorjahr hatten wir noch zuviel Lampenfieber, kamen mit dem ständigen Druck der gegnerischen Teams nicht zurecht, diesmal sollte und wird uns dies aber schon gelingen", geht Margreth Mark äußerst positiv an die heikle Aufgabe heran. Denn brutal ist sie schon die zweithöchste Spielklasse, 13 Teams, vier Aufsteiger in die Staatsliga, die restlichen Mannschaften müssen in die Landesligen zurück.















