"Für zwei Billig-Flieger ist der Markt zu klein"
Flughafen-Chef hält an Low-Cost-Strategie fest. Martinz will mehr Kooperation mit Incomern.

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Die Tatsache, dass die zwei deutschen Billig-Airlines ihre Sommerflugpläne ab Klagenfurt drastisch verknappen, sieht der Kärntner Flughafen-Chef unaufgeregt: "Für zwei ist der Markt eben zu klein", sagt Johannes Gatterer Dass die Passagierzahlen für den Kärntner Flughafen, die 2009 um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgingen, weiter sinken werden, befürchtet er nicht. "Bei weniger Flugfrequenz steigt bekanntlich die Auslastung. Die Nachfrage wird gleich groß bleiben."
Gatterer will weiter an der Strategie, mit Low-Cost-Carriern den Kärntner Incoming-Tourismus zu stärken, festhalten: Laut einer ihm vorliegenden Statistik beträgt der Incoming-Anteil an der Auslastung der Billig-Flieger ab Klagenfurt zwischen 54 Prozent (Ryanair) und 70 Prozent (Air Berlin).
Tourismus-Landesrat Josef Martinz (ÖVP) indes will sich nun verstärkt um eine Zusammenarbeit mit Incomern in Kärnten und den deutschen Flug-Destinationen ab Klagenfurt (Köln, Hamburg, Hannover, Berlin) kümmern. Bereits diese Woche habe es erste Gespräche gegeben, berichtet seine Sprecherin.
Martinz: "Was nützt ein Flieger, wenn niemand in den Destinationen weiß, dass es ihn gibt. Ich erinnere hier nur an den Rom-Flug ab Klagenfurt, für den es kein Marketing gegeben hat." Freilich aber sei die Nachfrage die Voraussetzung für mehr Wirtschaftlichkeit bei Flugverbindungen - nur so seien sie zu halten.










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