Die Wirtschaft unter einem Dach
Amalienhof in Klagenfurt wird saniert. Fünf Landesgesellschaften sollen bis 2013 dort einziehen.
Mit der Revitalisierung des Amalienhofes haben wir dann den letzten Schritt in der Verwaltungskonzentration getan. Damit sind alle wichtigen Institutionen im Umkreis von 300 Metern erreichbar", sagt Finanzreferent und Landesrat Harald Dobernig, der gestern das Projekt im Detail vorstellte. Im ehemaligen Gebäude des Landesgendarmeriekommandos am Völkermarkter Ring sollen nach der Sanierung fünf Landesgesellschaften untergebracht werden. Es handelt sich dabei um den Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF), die Entwicklungsagentur Kärnten (EAK), die Kärntner Landesholding, die Kärntner Tourismusholding und die Kärnten Werbung.
120 Mitarbeiter
Insgesamt werden 3000 Quadratmeter durch die Landesimmobiliengesellschaft (LIG) saniert, wobei zusätzlich Flächen für die Bezirkshauptmannschaft Klagenfurt vorgesehen sind. "Am Standort werden rund 120 Mitarbeiter untergebracht. Wir kämpfen schon seit 2001 und sind froh, dass das Projekt jetzt endlich gelungen ist", so Johann Polzer, Geschäftsführer der LIG. Geht es nach ihm, könnte der Amalienhof bereits 2013 im neuen Glanz erstrahlen, denn die Bauzeit soll sich nur auf eineinhalb Jahre belaufen. Die Kosten für die Revitalisierung betragen rund sechs Millionen Euro. "Mit der Sanierung wollen wir auch den Finanzkreislauf des Landes stärken. Die Bauwirtschaft in der Region soll jetzt etwas davon haben und nicht irgendwann, deshalb möchten wir das Projekt auch rasch starten", sagt Rene Oberleitner, Geschäftsführer der LIG.












