Stadtpolitiker brüten über das geplante Kraftwerk
Mathiaschitz wurde in Sachen Gasdampfkraftwerk aktiv und hat einen runden Tisch organisiert. Dieser soll klären, wie lange die Umweltverträglichkeitsprüfung noch dauern wird.
In den "wichtigen Themen der Stadt wie Gasdampfkraftwerk und Ordnungsamt" geht Klagenfurts SPÖ-Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz zu wenig weiter. Deshalb ist die "rote Löwin" in Sachen Gasdampfkraftwerk, bei dessen Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) es aufgrund der rund 300 Fragen zu einer mehrmonatigen Verzögerung gekommen ist, nun selbst aktiv geworden.
"Ich habe einen runden Tisch mit dem Land organisiert, damit wir endlich einmal wissen, wo wir stehen", so Mathiaschitz. Ihr sei schon klar, dass man inhaltlich noch nicht erfahren werde, ob es eher einen positiven oder negativen Bescheid geben werde. Doch zumindest könne man herausfinden, wo das Verfahren derzeit festhänge. Mathiaschitz hat unter anderen Landeshauptmann-Vize Uwe Scheuch (FPK), die Landesräte Reinhart Rohr (SPÖ) und Josef Martinz (ÖVP) sowie Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider (FPK), seinen Vize Albert Gunzer (FPK) und Stadtwerke-Chef Romed Karré eingeladen. Geht es nach Mathiaschitz sollen zum runden Tisch am Freitag im Festsaal des Rathauses auch Albert Kreiner, Leiter der für die UVP zuständigen Abteilung 7 (Wirtschaftsrecht und Infrastruktur), und Franz Sturm, Leiter der Abteilung 3 (Gemeinden), dazustoßen.
Offen ist noch, ob die Teilnehmer dieser Runde auch - wie es die Marktgemeinde Ebenthal vom Land bereits per Petition gefordert hat - über konkrete Alternativen zum geplanten Gasdampfkraftwerk beraten werden.










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