"Bundesliga muss attraktiver werden"
Die Kärntner Poolbillardszene ist im Vergleich zu vielen anderen Sportarten in Kärnten eher klein - gerade 220 Mitglieder sind aktiv - aber österreichweit nach wie vor recht erfolgreich.

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Zwei der acht Bundesligaklubs, PBC Raiba Bleiburg und PBC Meran Klagenfurt, kommen aus Kärnten, drei weitere sind in der 2. Bundesliga im Einsatz. Und ist durch Erfolge, wie jene von Jasmin Ouschan, Gerda Hofstätter oder Jürgen Jenisy, auch immer wieder in den Medien präsent.
"Das täuscht allerdings ein wenig, in Österreich liegen wir bei 120 Klubs mit 12 Vereinen nur im Mittelfeld", weiß Kurt Schauß, Funktionär des Kärntner Verbandes. Mit ein Grund ist natürlich auch, das man beim Nachwuchs Probleme hat, neue Jugendliche zu begeistern. "Wir haben zwar rund zehn Nachwuchsspieler, aber denen fehlt zur Spitze doch noch einiges. Ein Jürgen Jenisy wird halt nicht alle Tage geboren", meint dazu Bleiburgs Bundesligakapitän Rene Rossmann, der am Samstag mit seinem Team in Klagenfurt bei Meran zum ersten Bundesligaderby der Saison zu Gast war.
"Derbys haben andere Gesetze"
An und für sich eine klare Angelegenheit für die Bleiburger, die sich heuer einen Platz unter den ersten drei vorgenommen haben. "Aber Derbys haben andere Gesetze", sagt der mehrfache Senioren-Europameister Karl Hanscho, der in den Reihen von Meran wirkt und mit seinem Team primär auf den Klassenerhalt setzt.
Eines wünschen sich alle drei, denen das österreichische Billard am Herzen liegt: "Österreichs Verband muss die Bundesliga attraktiver machen, endlich einen Hauptsponsor finden, damit Preisgeld ausgeschüttet werden kann. Dann würden sich viele Vereine überlegen ob sie leichtfertig aus der Bundesliga aussteigen, auch für die jungen Spieler würde der Anreiz größer sein." Ob das gerade in der derzeitigen Situation nicht nur ein Wunschtraum bleibt?















