Erste Gesprächsrunde der Jugendkulturszene
Vertreter der Vereine "stereo", "Ballhaus" und "kwadrat" zum ersten Mal an einem Tisch. Ein gemeinsames Konzept ist in Arbeit. Kommende Woche weiteres Treffen geplant.

Foto © JustEineinhalb Stunden dauerte das erste Treffen
In den vergangenen Wochen sorgten heftige Debatten über die Subventionen der Vereine "stereo", "Ballhaus" und "Wiki" (Betreiber des "kwadrat") für Unruhen in der Klagenfurter Jugendkulturszene. Deshalb erteilte die Stadt am Montag den Vereinen den Auftrag, ein gemeinsames Konzept zur Bespielung der Bühnen von "stereo", "Ballhaus" und "kwadrat" für die Jugendkultur auszuarbeiten.
Dienstagmittag gab es das erste Treffen zwischen Marina Anna Virgolini ("stereo"), Karin Rauter-Zamernik ("Ballhaus") und Harry Kühschweiger ("Wiki") im Jugendzentrum "kwadrat" am Messegelände. "Es lief wirklich gut. ,Wiki' zeigte sich, so wie wir, kooperativ und offen für alles. Wir haben zusammen vier Varianten auf die Beine gestellt, an denen jeder für sich im Laufe der Woche feilen wird. Nächste Woche treffen wir uns noch einmal", sagen Virgolini und Rauter-Zamernik.
"Stimmung in Ordnung"
Dem pflichtet auch Kühschweiger bei: "Die Stimmung war in Ordnung. Das eineinhalbstündige Gespräch entpuppte sich als ein konstruktives Miteinander." Nächsten Dienstag setzen sich Virgolini, Rauter-Zamernik und Kühschweiger erneut zusammen, um weiterzuarbeiten. "Wenn das Konzept steht, werden wir es in weiterer Folge der Stadt präsentieren", so Virgolini.
Momentan scheinen die Wogen geglättet zu sein. Doch noch ist die Frage der Finanzierung nicht geklärt. Schließlich war das der eigentliche Auslöser für die hitzigen Diskussionen.













