Ex-Bürgermeistersprecher heuert bei der Schifffahrt an
Er hat polarisiert wie kein anderer Mitarbeiter des ehemaligen Bürgermeisters Harald Scheucher (ÖVP). Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) bezeichnete ihn wenig freundlich als "Scheuchers Stiefelknecht". Lange Zeit war unklar, wohin es Adolf Krumpl nach Scheuchers Abwahl verschlagen würde.
Sonderprojekte.Nach Auslaufen seines Vertrags im Magistrat mit Ende Juni, steht jetzt fest: Der Ex-Bürgermeistersprecher hat bei der Wörtherseeschifffahrt (WSG) angeheuert. "Herr Krumpl wird für Sonderprojekte zuständig sein", sagt WSG-Geschäftsführer Martin Ramusch. Von einem Versorgungsposten könne keine Rede sein, so Ramusch. "Ich habe eine Privatfirma, da zählt Leistung. Was er davor gemacht hat, ist mir völlig wurscht." Ramuschs Marketingfirma IP Media hält 49 Prozent an der WSG, der Rest gehört den Stadtwerken Klagenfurt. Krumpl, sein Vertrag läuft ein Jahr, ist Ramusch und dem zweiten Geschäftsführer, Thomas Freund, unterstellt.
Schlechte Zusammenarbeite. Erbost ist die ÖVP über die Infopolitik der BZÖ-SPÖ-Koalition. "Bis Montag Mittag gab es keine Tagesordnung für die Stadtsenatssitzung. Dieser Stil führt die Ankündigung zur Zusammenarbeit ad absurdum", ärgern sich die Stadträte Peter Steinkellner und Herbert Taschek sowie Klubobmann Wilfried Thaler.













