Stefan Petschnig, Ironman-Veranstalter
"Da die Widersprüche von Hannes Hempel nicht ausgeräumt wurden, mussten wir reagieren: zum Schutze der Sponsoren und Athleten", so Petschnig.
Stefan Petschnig, der Chef von "Triangle", hat selbst Spitzensport betrieben, war Schwimmer und Triathlet. Ohne jemals mit Doping in Berührung gekommen zu sein. Das will er - so gut es eben geht - auch für die weltweiten Ausdauer-Konkurrenzen seiner Firma so halten. "Für uns", so Petschnig, "heißt das in Sachen Doping null Toleranz." Egal, ob es sich dabei um Verdacht oder die tatsächliche Doping-Einnahme bzw. Weitergabe handelt.
Schutz der Sponsoren. Der Ausschluss des von Bernhard Kohl der Doping-Weitergabe bezichtigten Kärntners erfolge zum Schutz der Sponsoren und der anderen Athleten. Außerdem, gab Petschnig zu bedenken, wäre bei einem Start Hempels der mediale Fokus ausschließlich auf den vom Tour-de-France-Dritten angepatzten Triathleten gerichtet.
Einstweilige gerichtliche Startverfügung. Was dann, wenn sich Hempel über seinen Anwalt eine einstweilige gerichtliche Startverfügung sichert? Petschnig: "Das lassen wir einmal auf uns zukommen und würden dann mit unserem Rechtsvertreter die nötigen Schritte prüfen." Ob dann ein Start verhindert werden kann, ist eher fraglich.













