Sanfte Belebung für den Klagenfurter Lendkanal
Neues Konzept für den Klagenfurter Lendkanal wurde am Dienstag im Stadtsenat diskutiert. Das 144.000-Euro-Projekt fand großteils Zustimmung.

Foto © PeutzIdylle am Lendkanal
Seit Langem wird über die Belebung des Klagenfurter Lendkanals diskutiert. Nun gibt es einen neuen Vorstoß. Kulturreferent Albert Gunzer (BZÖ) ließ im Stadtsenat ein Konzept des Vereins "Lendhauer", der das Euro-Kulturprojekt Lendkanal abgewickelt hat, präsentieren.
144.000 Euro. Es umfasst Lichtinstallationen, zusätzliche Sitzmöbel, Gastronomie und verschiedene Kulturevents wie Lesungen und Konzerte. "Von all den vielen Vorschlägen ist es der interessanteste", meint Bürgermeister Christian Scheider (BZÖ). Es sei mit 144.000 Euro auch "durchaus finanzierbar". Stadtplanungsreferentin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) zeigte sich wie auch die anderen Stadtsenatsmitgliedern vom Projekt angetan: "Es wäre eine sanfte Belebung für den Lendkanal." Nun liegt der Ball bei Mathiaschitz und Gunzer. "Die beiden werden die Details aushandeln und entsprechende Anträge einbringen", so Scheider, der damit rechnet, dass noch dieses Jahr ein Teil des Konzeptes umgesetzt werden kann.
"Blumenbäume" gefragt. Weniger harmonisch verlief die Diskussion rund um das Streumittelbedingte Platanensterben am Neuen Platz. "Der Platz ist wohl eher für Neapel als für Klagenfurt konzipiert, wenn man kein Salz streuen darf", empörte sich Mathiaschitz. Dem Wunsch der Bürger nach Blumen am Neuen Platz soll künftig mit "Blumenbäumen" bei Wienergasse und 10.-Oktober-Straße Rechnung getragen werden. Auch die Verhandlungen in Sachen Budget 2009 sind noch nicht abgeschlossen. Gunzer will eine Finanzklausur einberufen statt Einzelgespräche zu führen.













