Studenten sammeln Ideen für die Bahnhofstraße
Seit Jahren grassiert das Geschäftesterben in der Klagenfurter Bahnhofstraße. Zwei Studenten suchen nun mit den Bürgern nach einer Lösung.

Foto © BauerBelebung der Bahnhofstraße: Barbara Steiner und Christoph Abel feilen am Konzept
Klagenfurts Bahnhofstraße und das Geschäftesterben werden häufig in einem Atemzug genannt. Das soll sich ändern, wenn es nach Barbara Steiner und Christoph Abel geht. Denn die beiden Architektur-Diplomanden an der Fachhochschule Kärnten in Spittal feilen an einem Konzept für die Belebung der Bahnhofstraße.
Diskussionsbereitschaft. Zu diesem Zweck hat das Duo ein leer stehendes Geschäftslokal in der Nummer 16, das ihnen von der Landesimmobiliengesellschaft zur Verfügung gestellt wurde, bezogen. Dort sammeln sie neben Eindrücken vor allem auch die Ideen der Bürger. Viele Passanten schauen einfach hinein, um ihren Vorschlag mit den zwei Studenten zu diskutieren und auf das Versprechen "Pro Idee, an Kaffee" zurückzukommen. Andere nutzen die grüne Ideenbox, die am Gehsteig aufgebaut ist. "Die Box haben wir so gebaut, dass man aus ihr einen Info-Folder nehmen und gleichzeitig auch Vorschläge einwerfen kann", sagt Christoph Abel.
Ideen gesammelt. Einige Ideen sind schon zusammengekommen. Die besten haben einen Ehrenplatz an den Wänden bekommen. Bis Ende September wollen die zwei ihr Konzept, in das auch Interviews mit Landesbediensteten einfließen, fertig stellen und den Projekt-Förderern - Stadtplanung sowie Stadtmarketing - präsentieren.
Aktionstag. Um eine breite Öffentlichkeit auf das Projekt aufmerksam zu machen, ist am 1. Juli ein Aktionstag geplant. "Zu diesem Zweck leiten wir den Verkehr im Abschnitt von der Burggasse bis zur 8.-Mai-Straße um", so Barbara Steiner. Für einen Tag wird dieser Teil der Bahnhofstraße mit Unterstützung einiger Schulklassen komplett umgestaltet.
Features
Ideenbox
In der Bahnhofstraße 16 steht die Ideenbox. Dort sind Info-Folder zum Projekt zu entnehmen und Vorschläge einzuwerfen.
Ergebnis
Im Herbst präsentieren Barbara Steiner und Christoph Abel das Konzept.















