Eiskalte Tour durch Klagenfurt
Ob mit Aperol-, Milchreis- oder Vanille-Geschmack - in Klagenfurt kommen Eisliebhaber voll auf ihre Kosten. Die Kleine Zeitung begab sich auf die Spur der eiskalten Versuchung.

Foto © WeichselbraunEin Eis sorgt für die richtige Abkühlung an heißen Tagen
An heißen Tagen gibt es wohl nichts Erfrischenderes als cremiges Eis. Schleckermäuler kommen in den Klagenfurter Eissalons sicher auf ihre Kosten - allerdings müssen sie heuer etwas tiefer als bisher in die Brieftasche greifen. Denn wo 2003 eine Kugel noch 70 Cent gekostet hat, ist der Preis mittlerweile auf einen Euro hinaufgeklettert. Die Kleine Zeitung begab sich auf eine Schlemmer-Tour und kostete sich durch einige Eissalons der Stadt.
Im Detail
Fruchtig frisch. Der erste Stopp erfolgt beim Eissalon "Tutti Frutti" in der Burggasse. Seit zwei Jahren verwöhnen dort die Italiener Martina und Nicola Goriup ihre Gäste mit 32 hausgemachten Eissorten. "Wir produzieren unser Fruchteis mit frischen Früchten, jedoch ohne Milch", verrät der Chef die Besonderheit seines Eises. Vor allem an heißen Tagen sind fruchtige Sorten wie Erdbeere oder Mango sehr beliebt. Auf experimentier-
Amarena-Eis mit Cognac und Eierlikör. Weiter geht es zum Neuen Platz. Das Eiscafè Longo gibt es schon seit Jahrzehnten "Ich war der erste Eisverkäufer in Klagenfurt. Angefangen habe ich am Heiligengeistplatz", erzählt Longo. Auch er hatte schon immer einen Hang zum Außergewöhnlichen: "Sogar Gurken- und Tomaten-Eis standen auf der Karte." Der Chef empfiehlt für die heurige Saison sein Amarena-Eis mit Cognac und Eierlikör.
Beliebte Klassiker. Am Alten Platz bieten gleich zwei Eissalons das kühle Schleckvergnügen an. Einerseits die Gelateria, die rund 40 Eissorten im Repertoire hat. Klein aber fein zeigt sich das Tiamo mit 24 verschiedenen Varianten. Wer auf Vielfalt setzt, ist beim Arcobaleno in der Wiener Gasse an der richtigen Adresse. 50 Eissorten stehen hier zur Auswahl. Doch welche sind die beliebtesten? "Die Klassiker wie Vanille oder Stracciatella gehen immer", sagt Chef Sergio Bordon.
Steinerne Brücke. Unsere Tour endet beim Eissalon "Morle" bei der Steinernen Brücke. "Die Kinder von damals kommen heute noch als Erwachsene zu mir", sagt Morle-Chef Thomas Truppe, der rund 36 Eissorten im Angebot hat. Er punktet mit dem kostenlosen Schokoüberguss ("Morle") und den selbst gemachten Tüten.













