Sie baut auf ihr Lebensglück in der Schweiz
Ines Kaspar (28) aus Maria Rain genießt seit fast vier Jahren das Leben in Zürich. Eines hat sie gelernt: Die Schweizer mögen es gerne deftig.

Foto © kk/privatInes Kaspar (28) aus Maria Rain ist von ihrer Wahlheimat Zürich begeistert und genießt jeden Moment
Erfahrungen im Ausland sammeln. Das war das eigentliche Vorhaben von Ines Kaspar (28) aus Maria Rain, als sie sich vor Jahren für einen jeweils sechsmonatigen Aufenthalt in Oxford und Prag entschieden hat. Wieder zurück in Kärnten und nach erfolgreichem Abschluss ihres Baumanagement-Studiums an der Fachhochschule Joanneum kam die damals 24-Jährige auf den Geschmack der weiten Welt. "Die Schweiz - und vor allem Zürich - hat sich für mich angeboten, da meine Schwester Claudia mit ihrer Familie seit Jahren dort wohnt", sagt die gebürtige Maria Rainerin.
Eine lebendige Stadt. Kaspar, die heute als Projekt- und Bauleiterin bei der Firma "b+p baurealisation ag" in Zürich tätig ist, bereut ihre Entscheidung nach nunmehr fast vier Jahren keineswegs: "Zürich ist eine lebendige Stadt, ich genieße das jeden Tag. Außerdem ist hier immer etwas los. Sei es in kultureller oder sportlicher Hinsicht!" Neben dem vielseitigen Angebot der 360.000-Einwohner-Stadt, schwärmt Kaspar auch vom öffentlichen Verkehr: "Hier kommt man problemlos ohne Auto zurecht. S-Bahnen, Trams, Busse und sogar Schiffe bringen einen in jede Ecke der Stadt." Trotzdem ist die größte Stadt der Schweiz für sie nur ihre "Wahlheimat". Denn für sie bleibt ihr Zuhause Maria Rain.
Deftig, käsig. Am Anfang musste sich Kaspar erst an die Schweizer Küche gewöhnen. Denn egal ob Käsefondue oder Raclette - die Eidgenossen mögen es gerne deftig. Die Züricher, die sie als äußerst korrekte Menschen beschreibt, haben nicht nur eine Vorliebe für Käse, sondern auch für Grillereien in Parks. "Dort trifft man sich und grillt gemeinsam", so die reisebegeisterte 28-Jährige.
Heimweh. Doch so schön Zürich mit dem Zürichsee und dem Greifensee auch sein mag - ein Stück Kärnten fehlt ihr. Neben Familie und Freunden vermisst sie den Blick über das Rosental. Das wird bei Heimatbesuchen aber nachgeholt. Zukunftspläne gibt es noch keine: "Ich lebe den Moment. Solange mein Job Spaß macht, denke ich nicht ans Zurückkommen."













