Bad steht das Wasser bis zum Hals
Das Klagenfurter Hallenbad muss wegen dringender Sanierungsarbeiten zwei Wochen früher als üblich - am 31. Mai - in die Sommerpause gehen.

Foto © KK/STW
Mit 31. Mai geht das Klagenfurter Hallenbad heuer schon in die Sommerpause. Diese Nachricht schlug gestern, vor allem bei den Klagenfurter Schwimmern, hohe Wellen (die Kleine Zeitung berichtete). "Wir müssen wegen dringender Sanierungsarbeiten zwei Wochen früher als üblich zusperren", sagt Thomas Freund, Freizeit-Leiter bei den Klagenfurter Stadtwerken (STW).
Investitionen.
Zwischen 70.000 und 80.000 Euro müssen die STW in die Hand nehmen, um die Reparaturen durchzuführen. "Hauptproblem des alten Gebäudes ist die Statik", sagt Freund. Im Winter musste das Bad für einzelne Tage geschlossen werden, weil das Dach vom Schnee befreit werden musste. "Wir müssen das einfach in Kauf nehmen, damit ein gesicherter Badebetrieb möglich ist. Wir bitten die Sportler und Schwimmer um Verständnis", sagt Freund.
Statik und Lüftung.
Wenn die Sicherheitsauflagen nicht eingehalten werden, müsste das Bad überhaupt geschlossen werden. "Die Hauptarbeiten in der Wärmehalle, im Glas-Holz-Zubau, um die Statik zu verbessern, nehmen die meiste Zeit in Anspruch und können unmöglich bei laufendem Betrieb durchgeführt werden", sagt Freund. Im gleichen Abwasch werden in den vier Monaten, in denen das Hallenbad Sommerpause hat, die Lüftungsanlagen saniert. "Zum Teil sind die Lüftungsanlagen so alt wie das Hallenbad selbst - 37 Jahre. Es besteht Handlungsbedarf, damit wir rechtzeitig im Herbst wieder aufsperren können", sagt Freund.
Strandbäder.
Ab 1. Mai öffnen die drei STW-Strandbäder. "Dort steht den Schwimmvereinen im Sommer ein saniertes KAC-Becken zur Verfügung", so Freund. Die beste Lösung für alle Beteiligten wäre laut Freund allerdings ein neues Hallenbad.














