Kino ist fix am Programm
Seit Jahrzehnten wird in Klagenfurt größeres Programmkino gefordert. BZÖ-Kulturreferent Gunzer verspricht Umsetzung noch in diesem Jahr.

Foto © Weichselbraun
Volkskino-Betreiber Bernhard Gutschier träumt seit 25 Jahren von einem größeren Programmkino in Klagenfurt. Nun scheint sein Traum, und der vieler Besucher, endlich wahr zu werden. "Das Programmkino ist fix, es kommt noch dieses Jahr", verspricht Kulturreferent Albert Gunzer (BZÖ).
Umkämpft.Ruhig war es um das im Gemeindezentrum St. Ruprecht angesiedelte Klagenfurter Volks-kino in den vergangenen Jahren nie. Denn seit jeher wird um mehr Platz gekämpft. "Vor 18 Jahren war der heutige Kinosaal nur als Übergangslösung gedacht", so Gutschier. Im Jahr 1998 war ein Umzug in die "Hallen" der ehemaligen Kammerlichtspiele am Kardinalplatz viel diskutiertes Thema. Doch daraus wurde genauso wenig, wie aus den Verhandlungen vor vier Jahren um die Mitbenützung des zweiten Veranstaltungssaals im Gemeindezentrum. Gutschier freut sich zwar über Gunzers fixe Zusage, kann dem aber, aufgrund der langen Vorgeschichte, noch nicht wirklich Glauben schenken.
Schlusslicht. ro Jahr verzeichnet das Volkskino rund 40.000 Besucher und bildet damit österreichweit das Schlusslicht. "In Linz sind die Räumlichkeiten größer und attraktiver gestaltet, die haben 150.000 Besucher pro Jahr", sagt Gutschier und ist überzeugt, dass ein neues Kino die Besuchszahlen verdoppeln könnte. Kulturreferent Gunzer plant im gleichen Atemzug auch das Projekt Mittelbühne umzusetzen. "Über den Standort verhandeln wir noch", so Gunzer. Zuletzt war das "Hafer-Depot" in der Feldkirchner Straße dafür im Gespräch.














