Guggis Wahlempfehlung für Scheider
Hinter den Kulissen der von der Wahlschlappe angeschlagenen Klagenfurter ÖVP gehen die Wogen hoch.

Foto © apa/eggenbergerStichwahl zwischen Mathiaschitz und Scheider
Eines der ÖVP-Aushängeschilder, Alt-Bürgermeister Leopold Guggenberger, gibt nun eine Wahlempfehlung für den orangen Stichwahl-Kandidaten Christian Scheider ab. Er wolle, dass Scheider seinen Weg, den er vor 36 Jahren begonnen habe, fortsetze, so Guggenberger. Dies sorgt für Unmut in den ÖVP-Reihen, immerhin warb Guggenberger zuvor für den schwarzen Titelverteidiger Harald Scheucher. Dessen Sprecher, Adolf Krumpl, will dies nicht kommentieren. Umso gesprächiger zeigt sich Scheider: "Guggenberger und ich kennen uns seit Jahren. Ich habe oft seinen Rat gesucht." In ihm und Claudia Haider habe er die besten Fürsprecher.
Rotlicht-Skandal. Neue Diskussionen gibt es auch rund um den Rotlicht-Skandal, in den der Fleischer-Innungsmeister und VP-Gemeinderatskandidat Raimund Plautz verwickelt ist. Wie berichtet, wurde Mitte Februar bekannt, dass gegen Plautz polizeiliche Ermittlungen laufen. Er soll in einer Erotik-Bar nach reichlichem Alkoholkonsum die Geschäftsführerin mit einem Glas verletzt haben. Daraufhin musste Plautz ein Schreiben unterzeichnen, in dem er zusicherte, er werde auf sein Gemeinderatsmandat verzichten. Denn die ÖVP konnte ihn nach Ablauf der Fristen nicht mehr von der Kandidatenliste streichen. Nun heißt es, der Fleischer bestehe auf sein Mandat. Er selbst gibt dazu keinen Kommentar ab. Ein Insider verrät jedoch, dass Plautz damit durchkommen könnte, da das von ihm unterzeichnete Schreiben rechtlich nicht bindend sei und die ÖVP einen jahrelangen Gerichtsstreit vermeiden wolle.














