Wogen rund um die Wörtherseebühne gehen hoch
Werner Bilgram besteht auf die Bezahlung von 126.000 Euro Mietschulden seitens der Betreiber der Wörtherseebühne. Diese verlangen unterdessen mehr Geld auf Kosten des Stadttheaters.
"Nach den uns vorliegenden Angaben ist alles in bester Ordnung", beteuerte noch vor wenigen Tagen Seebühnen-Intendant Jaka Bizilj. Von Schulden gegenüber der Wörtherseefestspiele GmbH wisse er nichts, auch nichts von einem Stundungsgesuch seiner K&V Kultur- und Veranstaltungs GesmbH betreffend 126.407 Euro, die 2007 und 2008 als Seebühnenmiete angefallen seien.
"Blödsinn". Werner Bilgram, der neben der Kärnten Werbung auch als Geschäftsführer der landeseigenen Wörtherseefestspiele GmbH fungiert, ist mehr als erstaunt: "Dass die jetzt sagen, sie schulden uns nichts, ist ein Blödsinn. Es gibt sogar einen Brief, in dem wir gebeten werden, dass wir die Miete bis Ende 2008 stunden. Das haben wir auch genehmigt". Warum die privaten Seebühnenbetreiber, die nach dem "Tosca"-Debakel von 2004 die Bühne übernommen haben, ihre Schulden leugnen, sei für ihn ein Rätsel.
"Land wird Miete nicht bezahlen". Auch "Gegenforderungen" an seine Gesellschaft, wie Bizilj behauptet, seien ihm nicht bekannt. Bestenfalls gäbe es solche an den Bühneneigentümer, die Kärntner Messen. Er wisse nur, dass die K&V "zuerst diverse Dienstleister befriedigt" hätte und dass er das ausstehende Geld "tausendprozentig" bekommen werde. Bilgram: "Sagen Sie mir einen Grund, warum ich denen das erlassen soll? Eines weiß ich sicher: Das Land Kärnten wird die Miete nicht bezahlen".













