Piraten kämpfen mit Schuhwerk und Anzeige beim Verband
Schiedsrichter fühlte sich vom Obmann der Piraten beim Spiel in Wien angegriffen. Rasid Mahalbasic bekam Schuh-Luftpost.

Foto © GEPADer Riese unter den Wörthersee Piraten: Rasid Mahalbasic
An Rasid Mahalbasic beeindrucken die Gegner meist schon vor dem Spiel zwei Zahlen: 2,07 Meter Größe und 105 Kilogramm. Wo der 18-jährige Center der Kelag Wörthersee Piraten in der Basketball-Bundesliga hin springt, bleibt selten ein Auge trocken.
Größe 50. Ähnlich erging es den heimischen Schuhverkäufern bislang immer beim Anblick des Nachwuchstalents. Kurz: Basketball-Schuhe in Größe 50 (und damit für eine stolze Fußlänge von 31,5 Zentimeter) waren in Kärnten nicht verfügbar. "Wir haben praktisch alles abgeklappert - ohne Erfolg", sagt Trainer Mathias Fischer, der sich zuletzt verzweifelt an Hersteller Adidas wandte. Der reagierte großzügig und ließ aus Deutschland ein kostenloses Paar einfliegen: Beim nächsten Spiel der Piraten (Samstag auswärts gegen Traiskirchen, 17 Uhr) darf der Nationalteam-Spieler erstmals die neuen Schuhe ausführen: "Mein altes Paar war völlig kaputt."
Zwei Anzeigen. Weniger fröhlich stimmt die Piraten eine Anzeige von Schiedsrichter Erich Kratschmer nach dem Auswärtsspiel gegen Wien. Der Schiedsrichter ortete eine Beleidigung durch Piraten-Obmann Günther Offner, während selbst Beobachter vor Ort keine bemerkt hatten. Offner wollte unter Hinweis auf ein laufendes Verfahren beim Verband keine Stellungnahme abgeben, verwies gleichzeitig aber auf eine Gegenanzeige der Wörthersee Piraten.















