"Stehe dazu, fühle mich gewürdigt"
Ebenthals Amtsleiter Adolf Windisch bestätigt 10.000 Euro "Belohnung", für Arbeiten, die er in der Freizeit geleistet hat.

Foto © JustAmtsleiter Adolf Windisch
Für Diskussionen sorgt eine "Belohnung" in der Höhe von 10.000 Euro, die der Ebenthaler Amtsleiter Adolf Windisch erhalten hat. "Die Sache ist schon fast verjährt, der Beschluss stammt aus dem Vorjahr", sagt Bürgermeister Franz Felsberger (SPÖ). Wie berichtet habe Windisch für seine zusätzliche Arbeitsleistung - bezogen auf das geplante Gasdampfkraftwerk - eine "Anerkennung" bekommen.
Einstimmig abesegnet. "Grundsätzlich werden personelle Entscheidungen im nicht öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung abgehalten. Aber ich stehe dazu und fühle mich gewürdigt", sagt Windisch. Es handle sich um eine hochspezialisierte Arbeit und er musste sein umweltrechtliches Wissen vertiefen - das passierte vorwiegend in seiner Freizeit. Der Vorschlag der Belohnung kam vom Bürgermeister und er sei laut Windisch einstimmig abgesegnet worden. "Ich darf dazu nichts sagen, sonst verletzte ich das Amtsgesetz. Damit macht man sich strafbar", so Gemeinderat und Bürgermeister-Kandidat Christian Kau (BZÖ). Er sei grundsätzlich "für Belohnungen, aber nicht in dieser Höhe".
Gemeinderat tagt. Am Donnerstag tagt in Ebenthal der Gemeinderat. Hauptsächlich um, so Felsberger: "Klare Linien zu schaffen." Vizebürgermeister Max Felsberger wird seines Amtes enthoben, da er mit eigener Liste bei den Wahlen antritt.













