Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
18. Mai 2013 18:39 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Diese Wassersportler stehen aufs Paddeln Klos stinken den Touristen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nachrichten aus Klagenfurt und Umgebung Nächster Artikel Diese Wassersportler stehen aufs Paddeln Klos stinken den Touristen
Zuletzt aktualisiert: 25.12.2008 um 14:46 UhrKommentare

Der Wind jenseits von Afrika

Tommy Topp (59), Barbara Müller (33) und Michael Hochkofler (35) erforschen im südafrikanischen uKhahlamba Drakensberg Park die Malerei der Buschmänner.

Foto © kk/privat

In Afrika kann etwas am Morgen wahr erscheinen und zu Mittag bereits eine Lüge sein. Es ist wie mit dem See, den man hinter der von der Sonne zu Salz gebackenen Steppe zu erkennen vermag. Man glaubt zu wissen, dass es ihn nicht gibt und plötzlich steht man vor ihm." - Ernest Hemingway hat Afrika und seine Eigenheiten geliebt. Eigenheiten, die den Österreicher Tommy Topp zurück an seine Wurzeln geführt haben - nach Südafrika.

Alltag auf Stein. Dort, im 242,813 Hektar großen uKhahlamba Drakensberg Park hat der inzwischen in Klagenfurt als Sprachcoach lebende Topp einen Traum verwirklicht: Gemeinsam mit den Kärntnern Barbara Müller und Michael Hochkofler hat sich Topp auf die Suche nach den Spuren der "Buschmänner" gemacht. Es sind Stämme wie die San, Sho, Basarwa, !Kung oder Khwe, die ihre Geschichten, ihren Alltag und ihr Leben in Stein festgehalten haben. 4000 Jahre

Weltkulturerbe. Rund 500.000 dieser Zeichnungen, die sich über einen Zeitraum von über 4000 Jahren spannen, gibt es allein im Drakensberg Park, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. "Es ist als würden diese Bilder sprechen. Sie sind oft gut versteckt, aber wenn man einmal erst vor ihnen steht, erwachen sie zum Leben und erzählen eine Geschichte", sagt Topp.

500 Fundstellen. Rund 50 Fundstellen haben der gebürtige Südafrikaner, der inzwischen die österreichische Staatsbürgerschaft angenommen hat, und seine beiden Begleiter während ihrer rund dreiwöchigen Expedition katalogisiert. Mittels GPS-Empfängern konnte somit etwa ein Zehntel der rund 500 vermuteten Fundstellen im Park erstmals exakt festgelegt werden. "Früher gab es nur vage Beschreibungen - etwa: Geh drei Kilometer auf den Berg zu, wo sich der Weg gabelt nach links, dann beim dritten Stein rechts", erinnert sich Topp an die oft von Mühen begleitete Suche der in alle Windrichtungen zerstreuten Spuren.

Akademischer Hintergrund. Kein alltägliches Unterfangen - aber ein äußerst zielführendes mit akademischem Hintergrund: "Barbara hat mir von einem Kurs an der Universität Klagenfurt erzählt, in dem es um die Verwaltung von geschützen Bereichen, beispielsweise als Naturparks. ging. Das war der Auslöser", sagt Topp. Nachsatz: "Ich habe in meinem Leben viel gesehen, war Soldat, Verwalter, Personalchef - für mich war es Zeit den Menschen etwas zurückzugeben."

Für die Ewgikeit. Nicht nur die Parkverwaltung, sondern auch die südafrikanische Regierung nahm die Hilfe aus Kärnten gerne an - bereits heute gilt die von ihnen erstellte Datenbank als die genaueste, trotz der noch fehlenden Fundstellen. "Mein Sohn ist dabei mein Unternehmen für Business-Englischkurse zu übernehmen und ich werde das Projekt weiter bearbeiten", freut sich Topp auf die Zukunft - und auf neue Sensationen: Denn bereits vier Fundstellen, die das Team fand, waren selbst in den ältesten vorhandenen Dokumenten nicht verzeichnet. Deshalb gibt es jetzt im Drakensberg Park auch "Michaels Felsen" und "Barbaras Felsen" - für die Ewigkeit.

STEFAN JÄGER

Bezirkswetter

  • Samstag, 18. Mai 2013
    • Min: 8°C
    • Max: 21°C
    • Nsw.: 5%
    Sonnig Nebel
  • Sonntag, 19. Mai 2013
    • Min: 8°C
    • Max: 25°C
    • Nsw.: 30%
    Wolkig
  • Montag, 20. Mai 2013
    • Min: 8°C
    • Max: 20°C
    • Nsw.: 20%
    Wolkig

Babys aus der Region

Gezwitscher live aus der Redaktion

Just, Fotolia, KLZ (Montagen)

Kurznachrichten aus Klagenfurt, Sankt Veit und Feldkirchen sowie Insider-Infos der Redaktion: Folgen auch Sie uns auf Twitter!



Spendenaktion

KLZ/Susanne Hassler

Wenn auch Sie für "Kärntner in Not" spenden wollen:

Spendenkonto: 100 337 401

BLZ: 17.000

Trachten in Kärnten und Osttirol

KLZ/Josef Emhofer, KLZ/Michaela Ruggenthaler

Ein buntes Nebeneinander von schönen Festtrachten, moderne Designerdirndln und kitschiger Diskontware prägt heute das Bild unserer Trachtenlandschaft. Wir bringen echte Trachten vor den Vorhang.

Hochzeiten/Jubiläen

Redaktion twittert

Gezwitscher live aus der Redaktion: Kurznachrichten aus Klagenfurt, Sankt Veit und Feldkirchen sowie Insider-Infos der Redaktion: Folgen auch Sie uns auf Twitter!

 

Leserfotos aus dem Bezirk

Treten Sie mit uns in Kontakt!

 

Kärntner des Tages

Sprachrohr für Behinderte
Kennen Sie auch jemanden, der Besonderes leistet? Dann schreiben Sie uns!
 
Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
 

Events der Umgebung

Sie kennen ein tolles Event? Empfehlen Sie es uns!

Newsletter bestellen

Neues auf unseren Seiten, Nachrichten und Events per E-Mail!

 

Wien-Angebot

Wir liefern die Regionen- Ausgabe der Kleinen Zeitung nach Wien.

Wallpaper

 

Todesanzeigen

Todesanzeigen aller Bezirke in Kärnten.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang