Action Painting & ferne Grüße
Morgen hätten Grissemann & Stermann an der Klagenfurter Uni auftreten sollen. Als Ersatz gibt es eine Podiumsdiskussion sowie ein "zensurlos fest" im Volxhaus.
Unser Ziel ist es, jungen Leuten, denen es aus unterschiedlichsten Gründen verwehrt bleibt, sich in Wort und Bild auszudrücken, die Fotografie näher zu bringen, damit sie uns selbst ihre Geschichten erzählen können", erklären die Initiatoren von IPSUM jene Fotos aus Afghanistan, die morgen im Klagenfurter Volxhaus präsentiert werden. Was die Bilder aus der Dritten Welt mit dem übrigen Programm verbindet, ist eine gewisse Renitenz gegenüber der herrschenden Politik, die in Kärnten zuletzt in vereinzelten Angriffen auf die Meinungsfreiheit und einem Auftrittsverbot für das Duo Grissemann & Stermann gipfelte.
"Actionpainting".
Nach der Absage ihres für Donnerstag angekündigten Kabarettabends gibt es nun ein breit gefächertes Ersatzprogramm, das von "Actionpainting" am Alten Platz bis zur Podiumsdiskussion an der Universität reicht. Unter dem Motto "zensurlos fest - festa brez cenzure" soll dabei mittels Musik, Ausstellungen oder Theater nicht nur dem freien Wort, sondern auch der kulturellen Vielfalt gehuldigt werden. Im Volxhaus unter anderem zu erleben: das Knabenquartett St. Veit, die Autoren Janko Messner und Egyd Gstättner, Szenen aus der "Publikumsbeschimpfung" sowie eine Videobotschaft von Stermann & Grissemann. Im Hörsaal A der Universität stellt sich parallel dazu Stefan Petzner einer Podiumsdiskussion mit Rolf Holub, Klaus Ottomeyer, Oliver Vitouch und Bernd Liepold-Mosser.













