Stapellauf für das neue Piratenschiff
Nicht alles, aber vieles neu macht Mathias Fischer bei den Basketball-Piraten aus Klagenfurt. Auftaktgegner ist Fürstenfeld.

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Es gibt angenehmere Dinge als gegen den regierenden Meister in eine Saison zu starten. Weil angenehme Dinge aber nicht die Sache von Mathias Fischer sind, fahren die neuformierten Kelag Wörthersee Piraten am Samstag zum Auftaktspiel der Basketball-Bundesliga mit breiter Brust zum regierenden Champion Fürstenfeld. Die Gründe dafür:
Der Trainer. Mathias Fischer hat als Assistenztrainer bereits in der ersten Deutschen Bundesliga Erfahrung gesammelt und zuletzt in Luxemburg Black Star Mersch trainiert. Er hat den Piraten neues Selbstvertrauen und aggressiveres Spiel eingeimpft.
Die Legionäre. Justin Marshall wurde vom Trainer gleich wieder aussortiert - auch das zeugt von Durchsetzungsfähigkeit. Neu im Piraten-Dress sind die drei US-Amerikaner Erik Rhinehart (Center), Michael Harper (Forward), und Brandon Hartley (Guard) - besonders Hartley gilt dabei als vielseitig einsetzbar.
Die Jungen. Rasid Mahalbasic (18), und Sebastian Schaal (19) machten schon im Vorjahr durch Talent und Einsatz auf sich aufmerksam. Das wurde honoriert: Die beiden Nachwuchskräfte sind beim neuen Trainer fix in der Startaufstellung: "Sie haben sich das durch ihre harte Arbeit selbst erkämpft", sagt Fischer.
Die Taktik. In der vergangenen Saison gingen die Piraten vor allem in der Defensive deutlich zu zärtlich ans Werk. "Das haben wir deutlich geändert", verspricht Fischer. Will heißen: Sowohl defensiv als auch offensiv gelten zwei Prämissen.
Die Ziele. "Ein Platz im Play-off", sagt Fischer, der Güssing und St. Pölten als Konkurrenz nennt.
Features
Die neue Saison
Ihre Heimpremiere feiern die Piraten am 26. Oktober.
Die Basketball Bundesliga firmiert mit der neuen Saison auch unter einem neuen Namen: Admiral Bundesliga - der Wettanbieter unterschrieb einen Sponsorvertrag für drei Jahre.
Basketball-Freunde vor dem Fernseher dürfen ebenfalls aufatmen: Der Bezahlsender Premiere hat den Vertrag um drei Jahre verlängert und wird 40 Spiele der kommenden Saison live zeigen.
















