Turm wird heuer nicht gesprengt
Neubau des Aussichtsturmes am Pyramidenkogel rückt wieder in die Ferne. Grund für die Verzögerung ist der Streit um die Umwidmung eines Grundstückes.
In der Gemeinde Keutschach ist bislang noch immer keine Entscheidung über die Zukunft des Ausflugsziels Pyramidenkogel gefallen. Der alte Turm wird heuer aber mit Sicherheit nicht mehr gesprengt. Zum Leidwesen von Keutschachs Bürgermeister Gerhard Oleschko (BZÖ), für den die Zeit drängt. Schließlich laufe die Bewilligung für den Betrieb des Turmes nur noch bis zum Ende des nächsten Jahres.
Abwarten. Grund für die Verzögerung sei die nicht realisierte Umwidmung eines gemeindeeigenen Grundstücks. "7000 Quadratmeter hätten für Infrastrukturmaßnahmen gewidmet werden müssen. ÖVP, SPÖ und die Bürgerliste waren dagegen", sagt Oleschko. Valentin Käfer (SPÖ) spricht in dieser Angelegenheit nicht von einem generellen Nein. "Wir wollten abwarten bis die Besitzverhältnisse geklärt sind", sagt der Gemeinderat und verweist dabei auf die Querelen um den Ankauf eines benachbarten Grundstücks bei dem ebenfalls kein Einvernehmen herrschte.
Neue Dimension. Dieses Grundstück ist nun mittlerweile im Eigentum der Gemeinde. Oleschko dazu: "Mit dem Ankauf hat das ganze Projekt eine neue Dimension bekommen." So könne der eventuell neue Turm jetzt gedreht und die Terrasse mit Blick in Richtung Klagenfurt platziert werden. In zwei Wochen will Oleschko einen neuerlichen Anlauf in Richtung Neubau in Angriff nehmen. "Ich werde ein informelles Gespräch mit dem Gemeinderat und Fachleuten des Landes sowie externen Fachleuten einberufen", sagt Oleschko und hofft auf eine Einigung.
Gutachten. Noch nicht vom Tisch ist die Sanierung des bestehenden Turmes. SPÖ-Mandatar Käfer dazu: "Es gibt angeblich ein Gutachten in dem stehen soll, dass der Turmschaft noch 40 Jahre halte."













