Die Stadtwerke suchen exzellente Gedichte
Am 31. Oktober endet die Ausschreibung für den Lyrikpreis der Klagenfurter Stadtwerke.
Kaum ist der Christine Lavant-Preis vergeben, schon steht der nächste Lyrik-Event vor der Tür. Noch bis 31. Oktober können sich heimische Autoren um den 1. Kärntner Lyrikpreis bewerben, frei nach dem Motto "die rache/der sprache/ist das gedicht", wie Stadtwerke-Chef Franz Paulus kenntnisreich Ernst Jandl zitierte. Bei der Präsentation des Preises wurde allerdings klar gestellt, dass es bei dem neuen Wettbewerb in erster Linie um die Förderung der Kärntner Literaturszene gehe und nicht um Rache.
SMS-Kultur. Denn gerade im Zeitalter der SMS-Kultur gebe es eine berechtigte Sorge um sprachkünstlerisch anspruchsvolle Ausdrucksformen. "Wo ist das Gedicht geblieben? Warum lässt es nichts von sich hören?", fragt etwa Manfred Posch, der am 28. November im Festsaal der "Stadtwerke Klagenfurt Gruppe" (St. Veiterstr. 31) gemeinsam mit prominenten Jurykollegen wie Josef Winkler oder Lojze Wieser den mit 3000 Euro dotierten Hauptpreis vergeben wird.
Teilnahmebedingungen.Teilnahmeberechtigt sind Kärntner Lyriker beider Landessprachen. Einzureichen sind maximal fünf unveröffentlichte Gedichte. Mundarttexte sind ausgeschlossen.













