ATSC-Wildkatzen: Ein Rudel auf der Suche
Bei den ATSC-Wildkatzen ist die gesamte Grundsechs neu. Am Freitag, 19.30 Uhr, beginnt mit dem Mevza-Liga-Heimspiel gegen Preßburg die Zukunft.

Foto © GEPADas neue Team
Das Volleyball-Team der ATSC Wildcats Sparkasse musste völlig neu aufgestellt werden, die gesamte Grundsechs der vergangenen Saison ist weg, das Durchschnittsalter beträgt nur noch 21 Jahre. Trainer Helmut Voggenberger steht vor einer Aufgabe, um die ihn kein Kollege beneidet: "Viele Damen haben aufgehört, der Rest ist zu anderen Klubs abgewandert. Nur Maja Präprost blieb uns als Libera erhalten. Wir stehen vor einem völligen Neubeginn, sind auf der Suche nach Konstanz. Die Vorbereitung hat gezeigt, dass die Mädchen sehr gut spielen können. Aber eben nicht konstant. Unser größtes Problem werden daher die Auf und Abs sein."
Heimspiel. Die könnten schon am Freitag beginnen. Da starten die Wildcats mit dem Heimspiel gegen VK Preßburg in der Lerchenfeld-Halle in Klagenfurt in die Mevza Liga. Für das "Rudel" ist es die vierte Saison in der Mitteleuropa Liga. Als bestes Resultat wird ein sechster Platz ausgewiesen.
Übergangssaison. Für diese Punktejagd wagt Voggenberger "keine Prognose. Bei vielen Teilnehmern beginnt der Umbau auf die fast ausländerfreie Zukunft. Ab der Saison 2010/2011 sind nur noch zwei Legionärinnen erlaubt. Die Zeit bis dahin sehen viele als Übergang mit nicht so hoch gesteckten Zielen, heißt es doch vermehrt heimische Kräfte zu integrieren, diese auf höchstes Niveau zu bringen." Das gilt auch für den heutigen Gegner, der mit nur zwei "Gastarbeiterinnen" anreist. "Das Duo hat internationale Klasse, trotzdem ist die Truppe in unserer Reichweite", weiß der Coach aus Tirol. Er ist mit seiner Truppe noch im Europacup (November), dem österreichischen Cup und den Playoffs heimischen Titeljagd (März) engagiert.
















