Stadt wird digital sicherer
Fachhochschule erstellt gemeinsam mit Klagenfurtern eine digitale Straßennetzkarte. Gefahrenstellen sollen so schneller entschärft werden.
In Zeiten von Google Earth und GPS erhalten wir ein immer genaueres digitales Abbild unserer Umgebung. Die Geoinformationstechnologien werden nun in einem Projekt von Verkehrsstadtrat Franz Kogler (SPÖ) dazu genutzt, ein digitales Abbild von Klagenfurt zu modellieren, das zu mehr Sicherheit beitragen soll.
Vernetzung. "Wir entwickeln zusammen mit dem Studienbereich Geoinformation der Fachhochschule Kärnten eine digitale Karte die mit vielen Zusatzinformationen zu den einzelnen Straßen und Wegen, wie Tempolimits, vernetzt ist", sagt Kogler über das Projekt, das momentan noch in der Entwicklungsphase ist.
Route auf Knopfdruck. Vorerst soll durch dieses Vorhaben das Klagenfurter Radwegenetz grundlegend verändert werden, so Kogler. "Unser Ziel ist es, Klagenfurt als Radfahrstadt zu positionieren. Mit der digitalen Karte kann jeder auf Knopfdruck die schnellste und sicherste Radroute durch die Stadt berechnen", sagt Kogler, der selbst begeisterter Radfahrer ist.
Sicherheit für Radfahrer. Um die Sicherheit für Radfahrer zu verbessern, wird das System mit jenen Daten gefüttert, die durch Bürgerbefragungen und auch vom Kuratorium für Verkehrssicherheit gewonnen worden sind. "Wir haben unsere Statistiken über Radunfälle für das System zur Verfügung gestellt", sagt Martin Kobald vom Kuratorium für Verkehrssicherheit.
Gefahrenstellen entschärfen. Die Karte soll in weiterer Folge auch dazu verwendet werden, um die Verkehrssituation zu analysieren, gefährliche Stellen zu lokalisieren und zu entschärfen. "Durch die Vielzahl der Daten, die in der Karte enthalten sein werden, wird es zum Beispiel auch möglich, Gefahrenquellen auf Schulwegen zu identifizieren und zu beseitigen", sagt Kobald.














