Schuh- und Sportartikelhändler Frankl meldete Konkurs an
Sport Frankl in Konkurs, Ausgleich ist geplatzt 35 Arbeitnehmer sind vom Konkurs betroffen.
Das Schicksal des Kärntner Traditions-Sporthauses Frankl ist besiegelt. Der 40-prozentige Ausgleich, um den man Anfang des Jahres gerungen hatte, ist nicht durchgegangen. Die erste Ausgleichsquote wurde bezahlt, die zweite wäre Anfang Jänner fällig. Doch nun ging Firmenchef Anton Frankl der Atem aus.
2,5 Millionen Euro. Am Mittwoch musste Konkurs über die Schuh und Sport Frankl GmbH angemeldet werden. Dem Vermögen von 262.140 Euro stehen Schulden in Höhe von 2,5 Millionen Euro gegenüber. Von der Pleite betroffen sind 35 Arbeitnehmer, 33 Angestellte, ein Arbeiter und ein Lehrling.
Tragischer Hintergrund. Der Hintergrund ist tragisch: Die Erkrankung des Geschäftsführers, der fehlende Warendruck mangels ausreichender Liquididät und nicht zuletzt die Fußball-Europameisterschaft hätten dazu geführt, dass der geplante Umsatz nicht erreicht werden konnte.
Auffanglösung. Trotz intensiver Verhandlungen sah sich die Hausbank außer Stande, den Einkauf der Winter-Kollektion zu finanzieren. Ein Investor war bislang nicht bereit, Geldmittel in das Unternehmen einzubringen. Daher war absehbar, dass die letzte Quote von zehn Prozent nicht mehr bezahlt werden kann. Dennoch soll das Unternehmen in Hinblick auf eine mögliche Auffanglösung weitergeführt werden.













