Deutsche Neonazis werben für Ulrichsberg
Veranstalter distanziert sich: "Nicht hilfreich."
Auf Internetforen deutscher Neonazis wird für die Teilnahme am Kärntner Ulrichsbergtreffen geworben. Das traditionelle Kriegergedenken findet am 21. September zum 50. Mal statt. "Bitte werbt in eurem Kameraden- oder Verwandtenkreis für die Feier", heißt es im so genannten "Thiazi Forum", einer offen rechtsradikalen Website. Die Feier sei eine "super Gelegenheit zum Kontakte knüpfen". Der Schreiber bleibt anonym, bezeichnet sich aber als "Nationalsozialist" aus dem "Reichsgau Kärnten".
Nicht hilfreich. "Das ist für uns nicht hilfreich. Wir distanzieren uns ganz klar und in aller Härte von diesen Leuten", sagt Peter Steinkellner, Klagenfurter VP-Chef und Vorstand der Ulrichsberggemeinschaft. "Wir werden alles tun, um Extremisten von links und rechts fern zu halten." Zugleich räumt er ein, dass es trotz großen Polizeiaufgebot nicht möglich sein werde, "jeden von ihnen auszuschließen". Im Vorjahr konnten mehrere Rechtsradikale mit einschlägigen Tätowierungen die Polizeiabsperrung passieren.
Redner. Unter den Rednern finden sich heuer zwei wahlwerbende Politiker: Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ) und der Klagenfurter Bürgermeister Harald Scheucher (ÖVP).













