Saisonabschluss mit "Deichkind" & Co.
Kärntens alternative Szene bekommt mit dem ((stereo))-Festival eine Großveranstaltung.
In den drei Jahren seiner Existenz hat sich das Klagenfurter ((stereo)) einen Namen in der Kärntner Clubszene gemacht. Jetzt versuchen Geschäftsführerin Marina Anna Virgolini und ihre Mannschaft ihren guten Ruf in Sachen junger, alternativer Musik mit einem eigenen Festival zu konsolidieren.
Ziel seit Beginn. Am 5. und 6. September wird das ((stereo))-Festival in der Alpenarena Villach über die Bühne gehen. Die Vorbereitungen sind in der Zielgerade, doch geplant wird schon länger. "Ein eigenes Festival passend zum Club war schon von Anfang an unser Ziel. Aber wir mussten länger warten als gedacht. Denn erst mussten wir die Kärntner Szene festigen", sagt Virgolini. In Konkurrenz mit anderen Festivals in Österreich will Virgolini nicht gehen. "Auch wenn wir musikalisch ähnlich gelagert sind wie etwa das Frequency", sagt die Veranstalterin. Vielmehr soll das ((stereo))- Festival den Abschluss der Saison bilden.
Experiment. Die erste Ausgabe wird somit ein Experiment. "Wir sind, vor allem dank Unterstützung der Stadt Villach, in einer guten Position. Wir können sozusagen ausprobieren, was möglich ist", sagt Virgolini. Formationen wie "Deichkind" oder die "Donots" für das Festival zu gewinnen, sei dabei einfacher gewesen, als erwartet. "Gut, wir können Erfahrung als Veranstalter vorweisen. Aber Kärnten wird zunehmend interessanter. Immer mehr Veranstalter haben ein Auge auf unsere Region", sagt Virgolini.
Breiter musikalischer Bogen. Die ((stereo))-Chefin rechnet mit 1500 bis 2000 Besuchern pro Tag. Nicht zuletzt, weil seit zehn Wochen intensiv Werbung betrieben wird, über Online-Plattformen, Szenemagazinen und Promotion-Teams. "Wir spannen einen breiten musikalischen Bogen, der viele junge Leute ansprechen wird", sagt Virgolini. Vom Erfolg ist sie überzeugt. Ein Termin für ein ((stereo))-Festival 2009 steht bereits.














