Arbö-Zeiten holen neuen SPÖ-Geschäftsführer ein
Illustrierte bezeichnete Andreas Krassnitzer als Ex-ARBÖ-Gagenkaiser. Dieser tritt nun mit Klage entgegen.
Im Grunde wollte Andreas Krassnitzer in den vergangenen Tagen entspannt seinen Resturlaub als Landesbediensteter konsumieren, bevor er am heutigen Parteitag der Kärntner SPÖ seinen Dienst als Landesgeschäftsführer antritt. Wie gesagt: wollte. Stattdessen schlägt er sich mit seiner Vergangenheit als Geschäftsführer des Arbö Kärnten herum.
Ausgeteilt. Seit die Landesorganisation des roten Autofahrerclubs im Konkurs ist, wird von Bundesebene kräftig ausgeteilt. Auf Kärntner Seite ist Wolfgang Schober bemüht, die Anschuldigungen zu widerlegen, Krassnitzer hielt sich bisher zurück. Auch weil ihm bei seinem Prozess auf Wiedereinstellung - er war vom Bundes-Arbö als Landesgeschäftsführer entlassen worden - im Vergleich eine Schweigeverpflichtung auferlegt wurde. Als eine Illustrierte ihn aber als "Gagenkaiser" bezeichnete, platzte dem sonst besonnenen SPÖ-Mann der Kragen. Vertreten durch den Klagenfurter Rechtsanwalt Gerd Tschernitz plant Krassnitzer eine Klage.
"Stimmen nicht". Die dort kolportierten zig-tausend Euro stimmen einfach nicht." Auf den Cent genau belegt Krassnitzer seine Einkünfte. "Als Geschäftsführer des Arbö und der Arbö Schnellservice GmbH (ASS) verdiente ich monatlich 3.326,19 Euro netto, zudem wurde mir ein Dienstauto zur Verfügung gestellt", sagt Krassnitzer, wobei er im ersten ASS-Jahr kein Gehalt kassierte - trotz voller Verantwortung. Als Geschäftsführer des Fahrsicherheitszentrums Arnoldstein habe er "aus Gründen der Hygiene" überhaupt nie Geld angenommen.














