Euro bescherte Klagenfurt sattes Nächtigungsplus
Doppelt so viele Nächtigungen wie im Juni 2007.
Die Stadt Klagenfurt dürfte wohl der einzige Gewinner der Euro 2008 gewesen sein. Klagenfurts Tourismusreferent Walter Zwick berichtet über ein Nächtigungsplus von 55 Prozent im Juni. Davon profitierten in erster Linie die sonst eher schlecht ausgelasteten Privatquartiere.
Bessere Jahresbilanz. Sogar ein verregneter August könne eine bessere Jahresbilanz im Vergleich zum Vorjahr nicht mehr verhindern. Im Juni verbuchte Klagenfurt als Austragungsort der Fußballspiele mit den Mannschaften aus Deutschland, Kroatien und Polen 48.245 Übernachtungen. Im Juni 2007 waren es 17.180.
Privatzimmer. Ein Geschäft war es vor allem für Privatzimmer-Vermieter. Mit 7500 Nächtigungen erlebten sie eine 1000-prozentige Steigerung gegenüber Juni 2007. Klagenfurts Campingplätze kamen, laut Zwick, auf ein Plus von 80 Prozent. Zwei-Sterne-Betriebe auf Plus 32 Prozent. Mit 18 Prozent verzeichnete die Top-Hotellerie naturgemäß die geringsten Zuwächse im Juni. "Zum Grönemeyer-Konzert ist die Stadt schon wieder ausgebucht", freut sich Zwick. Er kündigt eine Werbe-Offensive an, um den durch die Euro gestiegenen Bekanntheitsgrad Klagenfurts im Ausland zu manifestieren. Künftig soll es mehr geben als Standln bei Touristik-Messen in Slowenien, Kroatien, Italien, Deutschland und Ungarn. Zwick: "Ich möchte einen Werbe-Bus in die grenznahen Städte schicken."
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Im gesamten ersten Halbjahr 2008 stieg die Zahl der Nächtigungen um 28.308 auf 160.513. Das macht ein Plus 21,4 Prozent aus.













