Kärntner Beitrag für Philips-Ergebnis
Nach Umstrukturierung hochwertiger Innovations-Standort. 70 neue Produkte in Entwicklung.

Foto © KK/PhilipsDas Klagenfurter Philips-Werk
Die Umstrukturierung am Philips-Standort in Klagenfurt vor zwei Jahren hat zwar weh getan - rund hundert Mitarbeiter wurden frei gesetzt - , die Neuausrichtung auf Innovation, Entwicklung und Forschung ist aber jetzt aufgegangen. Philips Österreich verzeichnete im Vorjahr eine Umsatzsteigerung von sechs Prozent. Keinen unbedeutsamen Anteil am Erfolg hatte das Consumer Lifestyle-Kompetenzzentrum in Klagenfurt. Rund zwei Drittel der 300 Mitarbeiter sind mit Innovation beschäftigt und arbeiten derzeit an der Entwicklung von 70 neuen Produkten, die noch heuer auf den Markt kommen. 2007 waren es 39, eine Steigerung von zehn Prozent.
Schneide-Technologie. Der Großteil der 36 Millionen Euro-Investition ist in zwei Produktionsanlagen für innovative Schneide-Technologien in Klagenfurt geflossen. Hier wird eine brandneue Schneidetechnik, namens Mini-Tube produziert, mit dem man unfallfrei Nasen- und Ohrhaare entfernen kann. Die neue Schneide-Generation, Mini-Trimm, findet sich in den Architec-Rasierern, die weltweit Männerbarthaaren schonend den Garaus machen. "Die Großinvestition ist ein weiterer Beweis, wie erfolgreich Klagenfurt ist", betont die Philips-Pressesprecherin Beate McGinn.
Hochwertige Arbeitsplätze. Der Personalstand in Klagenfurt ist mit 300 in etwa gleich geblieben - mit dem Unterschied, dass die meisten jetzt hochwertige Arbeitsplätze sind. Die freigesetzten Mitarbeiter hätten zum Großteil wieder Beschäftigung in anderen Unternehmen gefunden.














