50.000 Euro für Entwicklungshilfe
Kärnten unterstützt diverse Hilfsprojekte in Afrika, Brasilien und Moldawien mit 50.000 Euro Fördermitteln.
Mit Fördermitteln in der Höhe von 50.000 Euro unterstützt der Entwicklungspolitische Beirat Projekte in der Dritten Welt. Das wurde bei der jüngsten Sitzung des Beirates unter Vorsitz von Landesrat Josef Martinz beschlossen. "Die Unterstützung der Entwicklungspolitik vor Ort ist die einzige Möglichkeit, dem Flüchtlingsstrom nach Europa Einhalt zu gebieten", begründete Martinz die Bewilligung der Förderungen.
Aktive Hilfe.Die Gelder fließen diesmal in Projekte in Uganda, Tansania, Mali, Angola, Brasilien und Moldawien. In Uganda wird eine baufällige Sozialstation in Kaabong im Norden des Landes erneuert. Die Grundsteinlegung für dieses Projekt mit der Kärntner Caritas als Partner erfolgt im Juni. Ebenfalls über eine finanzielle Förderung freuen darf sich Olivia Mugabe-Mitterer, die in Uganda Ausbildungsprogramme initiiert. Lehrer und Schüler der HTL Mössingerstraße in Klagenfurt werden ihr Wissen an Schüler einer Berufsschule in Tansania weitergeben. Die Jugendlichen in Afrika lernen, selber Solaranlagen zu errichten. In Dörfern in Mali sollen Tiefbrunnen errichtet werden. Der Rotary Club Villach überwacht die Bauten. Der Verein "Iniciativ Angola", der seit Jahren Spenden für Don Bosco-Schwestern in diesem Land sammelt, wird mit dem Geld aus Kärnten in einem bereits fertiggestellten Gebäude eine Krankenstation und eine Schule einrichten. In Brasilien führt die Evangelische Pfarre St. Ruprecht bei Villach ein Bildungsprogramm weiter. Und in Moldawien wird der Entwicklungspolitische Beirat über Kärntner Lions Clubs in einem Dorf mit 300 Waisen die Kinder mit Kleidung, Schul- und Spielsachen versorgen.













