Sonnenenergie im LKH "ist nicht wirtschaftlich"
Klagenfurter LKH-Direktor würde die riesigen Dachflächen für Investor zur Verfügung stellen.
Angesichts der globalen Klimaveränderungen mahnte "Chefmeteorologe" Franz Stockinger zur verstärkten Nutzung von Sonnenenergie. Stockinger kritisierte insbesondere, dass beim Neubau des Klagenfurter LKH diese Energieform nicht in Betracht gezogen worden sei.
Getestet.
Montag konterte der kaufmännische Direktor des LKH, Herwig Wetzlinger: Man habe bei der Planung geprüft, ob auf den riesigen Dachflächen Solarstrom erzeugt werden könnte. Technisch sei das zwar möglich, "aber wir würden keinen wirtschaftlichen Betrieb zustande bringen". Man sei in der Machbarkeitsstudie von einer 4,1 Millionen Euro teueren Großanlage ausgegangen, die eine Jahresenergieerzeugung von 800.000 Kilowattstunden bringen würde. Angesichts dieser Größenordnung würde die Anlage allerdings aus der Förderung herausfallen.
Investor.
Laut Wetzlinger stellt das LKH die Dächer für einen Investor zur Verfügung: Die Industrie könne "eine Referenzanlage errichten und damit ihr Geschäft ankurbeln". Das LKH werde aber nicht selbst Investor und Betreiber sein.














