Aus "Treibholz" wurde doch ein Schwimmer
Hannes Hempel verbesserte sich im Wasser, hat Ironman-Sieg in Kärnten als Ziel.

Foto © APHempel während seinen Radfahrer-Zeit
Bis 2003 zählte Hannes Hempel zu Österreichs besten Rad-Rennfahrern. Dann beendete der 34-Jährige seine Karriere, wechselte in die Landesregierung. "Nachdem ich knapp an einem Burn-out vorbeigeschrammt bin, hat mir der Arzt geraten, wieder Sport zu machen", erklärte Hempel am Freitag seine Motivation sich dem Triathlon zu widmen, sich wieder aufs Rad zu setzen, zu laufen und richtig Schwimmen zu lernen. "Ich war wie Treibholz, musste alles von der Picke auf lernen", gab der Klagenfurter zu.
Ironman. Jetzt ist er so weit, sich den Sieg beim Kärnten Ironman Austria am 13. Juli in Klagenfurt zuzutrauen: "Im Vorjahr wurde ich mit vielen Fehlern Achter, heuer will ich als erster Österreicher am Wörthersee gewinnen." Auf dem Weg dahin wird er auch von SsangYong unterstützt. "Hannes steht für Ausdauer und Zielstrebigkeit, das passt genau zu uns. Er ist der einzige Einzelsportler, den wir unter Vertrag nehmen", sagte Österreich-Chef Gottfried Scharf.
Betreuer. Betreut wird Hempel von Ironman Günter Mirnig: "Es ist ein Vergnügen mit ihm zu arbeiten, er zeigte noch nie eine Schwäche. Der Triumph beim Ironman ist möglich." Dafür schuftet Hannes seit 1. November 30 bis 40 Stunden pro Woche: "Dank meiner Sponsoren kann ich vom Sport leben."
Zeit danach. Für die Zeit nach dem 13. Juli hat der Ex-Rad-Straßenstaatsmeister noch keine Pläne. "Egal, ob ich mein Ziel erreiche oder nicht - zwei, drei Jahre hänge ich an."















