Eva Rubin erneuert das Künstlerhauscafé
Das alte Cik ist tot, es lebe das Künstlerhauscafe. So lautet die Devise im Kärntner Kunstverein, der Eva Rubin schon bald mit der Neugestaltung des hauseigenen Cafés betrauen wird. Ausgehend von einem engen Kostenrahmen (rund 40.000 Euro) und einem "äußerst unhomogenen Raumangebot" hat die Klagenfurter Architektin ein Konzept vorgelegt, das die ungeteilte Zustimmung einer Fachjury fand. Neben proportionsverändernden Maßnahmen sieht Rubins Entwurf raumsparende Einbaueleemente sowie eine Theke als "kommunikatives Element" vor. Insgesamt sollen im Café 22 bis 26 Gäste Platz finden. Während seitlich vom Haupteingang ein Infopoint mit Literatur- und Internetangebot sowie eine Multifunktionsgarderobe geplant sind, wird das Foyer des Künstlerhauses unmöbliert bleiben.
Guten Mtues. Wir hoffen, dass wir bis zur Euro aufsperren können", ist Kunstvereins-Organisatorin Ilse Breinl guten Mutes. Zuvor muss allerdings noch ein Pächter gefunden werden. Gespräche mit drei Interessenten gibt es nächste Woche. Offen ist derzeit auch der Name des Cafés: Weder das von Rubin vorgeschlagene "KUKA" (für "Kunstkaffee") noch das alte "Cik" dürften eine Chance haben. Breinl: "Das Cik ist ja meist wie ,Tschick' ausgesprochen worden, was an ein Raucherlokal erinnert hat. Am ehesten wird es Künstlerhauscafé heißen."
Ein Rechtsstreit mit dem alten Pächter wurde übrigens dieser Tage gewonnen. Es ging um 3300 Euro, die Raimund Spöck nun an den Kunstverein berappen muss.














