Streunende Hunde rissen Schafe
Rottweiler und Dobermann-Mischling waren aus Zwinger ausgebrochen. Auf Koppel bissen sie Schafe zu Tode. Die Hunde wurden eingeschläfert.
Üblicherweise waren ein sechs Jahre alter Rottweiler-Rüde und eine vier Jahre alte Dobermann-Mischlingshündin in einem Zwinger verwahrt. Doch am Montag konnten die beiden Hunde ausbüchsen. Zwischen 9.30 Uhr und 13.50 Uhr streunten die Tiere in Grafenstein herum, bis sie schließlich auf die Schafkoppel eines 55-jährigen Gast- und Landwirtes gelangten.
Jagdtrieb.
Dort ging mit den ansonsten als friedlich beschriebenen Hunden offenbar der Jagdtrieb durch. Sie fielen ein Mutterschaf und vier Lämmer an und verletzten diese so schwer, dass sie verendeten. "Der Bauer hat den Vorfall beobachtet und uns alarmiert", erzählte ein Beamter der Polizeiinspektion Grafenstein.
Nicht aggressiv.
Auch der Hundehalter wurde verständigt und traf schließlich mit den Polizisten auf der Koppel ein. "Als wir kamen, waren die Hunde überhaupt nicht aggressiv. Sie ließen sich sofort einfangen", berichtete der Beamte weiter. Trotzdem veranlasste der Hundebesitzer selbst, dass der Rottweiler und der Dobermann-Mischling vom Tierarzt eingeschläfert wurden. "Er wollte verhindern, dass die Hunde vielleicht in Zukunft einen Menschen anfallen", so der Polizist.
Verwaltungsstrafe.
Der Hundebesitzer erhält nun eine Verwaltungsstrafe, weil seine Tiere nicht ordnungsgemäß verwahrt gewesen waren. Das Gesetz sieht vor, dass Hunde nicht frei herumstreunen dürfen.













