KlagenfurtKatzenbaby im Biomüll entsorgt

Eine Klagenfurterin hörte das leise Wimmern eines Katzenbabys und fand es in einer Biomülltonne. Die Frau rettete das Tier und brachte es ins Tiko. Dort wird die Samtpfote augepäppelt.

Dieses Katzenbaby wurde einfach in den Müll geworfen
Dieses Katzenbaby wurde einfach in den Müll geworfen © Tiko/Widerström
 

Für viele ist Freitag der 13. ein Pechtag. Für einen kleinen Kater war der 13. April allerdings ein Glückstag. Eine aufmerksame Frau hörte in der Hubertusstraße in Klagenfurt ein leises Katzengejammere und ging dem Geräusch nach. In einer geschlossenen Biomülltonne fand sie einen wimmernden, drei Monate alten Kater. Sie brachte das Tier ins Tierschutzkompetenzzentrum (Tiko), wo er seither versorgt und ein wenig aufgepäppelt wird.

"Leider kommt es immer wieder vor, dass in dieser Jahreszeit Kitten ausgesetzt werden. Aufmerksame Finder retten diesen kleinen Fellnäschen das Leben und bringen sie ins TiKo", sagt Julia Kaplan vom Tiko Klagenfurt und ergänzt. "Ohne diese Menschen, hätten viele Kitten keine Zukunft und müssten vielleicht jämmerlich sterben."

Augen und Ohren offen halten

Das Tiko bittet, gerade in dieser Jahreszeit Augen und Ohren offen zu halten. Es kommt zu oft vor, dass Katzenbabys, die meist nicht alt genug sind, um alleine zu überleben, an den schrecklichsten Orten ausgesetzt und entsorgt werden. "Dies reicht von Mülltonnen, Pannenstreifen an der Autobahn bis hin zu Waldstücken", sagt Kaplan. Im Tiko kümmert man sich dann um die Tiere, auch mit der Hilfe von ehrenamtlichen Pflegestellen für die Neugeborenen und ganz kleinen Kitten. "Sobald sie alt genug sind, stehen sie zur Adoption frei und man sucht ihnen schöne Für-Immer-Zuhause."

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