Brescia, TechelsbergMillionenraub auf Raststation: Drei Italiener verhaftet

Nach einem Raubüberfall auf der Wörtherseerast im November 2017 wurden nun drei tatverdächtige Italiener verhaftet. Die Täter bedrohten damals zwei Italiener und flüchteten mit zwei Koffern.

Die Kärntner Polizei arbeitete mit den italienischen Kollegen zusammen
Die Kärntner Polizei arbeitete mit den italienischen Kollegen zusammen © KLZ/Weichselbraun
 

Die beiden Italiener, die am 3. November auf der Wörthersee-Raststation an der Südautobahn (A2) im Bezirk Klagenfurt-Land zwei Landsleute überfallen hatten, haben dabei etwa eine Million Euro in bar erbeutet. Das Geld war von den Opfern, zwei Unternehmern aus Brescia, zuvor bei Banken in Bratislava abgehoben worden, berichtete die Polizei in Brescia, die die Täter und einen Komplize festnahmen.

Beim festgenommenen Handlanger handelt es sich um einen in der Slowakei lebenden Italiener. Dieser hatte die Italiener beobachtet, als sie das Geld in Bratislava abhoben. Ermittlungen laufen auch gegen eine Frau, die den Tätern das Auto für den Überfall geborgt hatte. Am Tag des Überfalls hatte sie der Polizei gemeldet, ihr Pkw sei gestohlen worden. Die Beute ist vorerst noch nicht aufgetaucht, teilten die Ermittler bei einer Pressekonferenz am Mittwoch mit.

 

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