KlagenfurtProtest gegen Bodypainting Festival

Beschluss des Klagenfurter Stadtsenates, das Bodypainting Festival nächstes Jahr wieder in der Innenstadt austragen zu wollen, verärgert Anrainer.

World Bodypainting Festival 2017 in KLAGENFURT
Auch im nächsten Jahr soll das Festival wieder in der Innenstadt stattfinden © Kleine Zeitung Helmuth Weichselb
 

Am Dienstag hat sich der Klagenfurter Stadtsenat einstimmig darauf geeinigt, dass das heuer erstmals von Pörtschach nach Klagenfurt übersiedelte Bodypainting Festival auch im kommenden Jahr in den Innenstadtparks stattfinden soll. Zahlreiche Anrainer haben das bereits befürchtet und schon Mitte August einen Protestbrief an Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und die Stadtsenatsmitglieder geschickt. "Leider haben wir bis heute keine Antwort erhalten", sagen sie.

Mittlerweile wurden rund 200 Unterschriften gegen die Veranstaltung gesammelt. Bewohner aus 150 Wohnungen stehen hinter der Aktion. "Wir können das nicht noch einmal hinnehmen. Von 10 Uhr Vormittags bis 2 Uhr nachts hören wir den Lärm. Das ist Techno-Vandalismus", heißt es im Protestschreiben.

Laut Stadt Klagenfurt sei das Festival ein großer Erfolg gewesen. Hotels waren zu 100 Prozent ausgelastet und die Rückmeldungen von Besuchern und Künstlern seien durchwegs positiv gewesen.

Kommentare (4)

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Bayerlein
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Sehr empfindlich !

Das Jahr hat ja bekanntlich 52 Wochen. An 51 Wochen ist Ruhe und Beschaulichkeit. Nun wird einmal gefeiert, auch mal ein wenig lauter und schon fürchten einige um Ihren Schlaf und Gesundheit. Man lasst doch die jungen Leute einmal im Jahr hier feiern. Egal was, ob am Wörthersee, oder im Stadion immer gibt es was zu mäkeln. So darf man sich nicht wundern das grade junge Leute Klagenfurt den Rücken zuwenden. Ich wohne übrigens auch in der Nähe des B Festivals und mich hat es nicht gestört. Im Gegenteil in der einer Welt voll Krieg und Unfrieden, ist es gut das die Jugend noch friedvoll feiern kann. Danach ist ja für 51 Wochen wieder Ruhe. Mich wundert ja das noch keiner gegen den Altstadtzauber gewettert hat.

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gintonicmiteis
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Wie so oft in Kärnten

ist das Problem das simple Nichtbefolgen von Regeln und Gesetzen... manche Menschen glauben eben, über diesen Vereinbarungen, die im Sinne eines guten Miteinanders erstellt wurden, zu stehen: siehe GTIs, Harleys, Bodypainting-Veranstalter etc.

Oft tun sie dies noch mit der (fragwürdigen) Unterstützung von Lokalpolitikern, die mit diesen Großevents mangels nachhaltiger Tourismuspolitik das schnelle Geld für ihre Gemeinde machen wollen. Da kommt dann deren Aufforderung, "Verständnis zu zeigen"...

Aber so geht Demokratie eben nicht. Es gibt Gesetze, die den zulässigen Lärm genau regelt. An diese Gesetze müssen sich alle gleich halten - egal, ob man der Liebling eines Bürgermeisters ist oder zig-tausende Euros im Land lässt... So viel Intelligenz müssten mittlerweile auch unsere leider so beschränkten Lokalpolitiker aufweisen, dass sie verstehen würden, dass Gesetze für alle gleich gelten, oder?

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Bond
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Und? Gibt's schon was Neues vom Großinvestor?

Hat unterdessen schon jemand den Herrn Investor Orasch erreicht? Es warat wegen dem Heiligengeistplatz und dem Salzamt. Hat die Frau Bürgermeisterin schon einen Termin bekommen?Oder ein Zeitungspraktikant ein Telefoninterview vielleicht ?

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CuiBono
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Möglicherweise

kümmert sich darum der blaue Strutz, auf den die Rote Löwin wohl nicht verzichten will.

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