Klagenfurt

Pläne für Riesenareal im Zentrum

Zwei Hektar großes Kucherhof-Gelände am St. Veiter Ring in Klagenfurt wird frei. Landwirtschaftskammer sammelt Ideen.

Das Zollamt wird Ende April oder Anfang Mai aus den Büros ausziehen.
Das Zollamt wird Ende April oder Anfang Mai aus den Büros ausziehen. © Helmuth Weichselbraun
 

Das Zollamt nutzt derzeit noch die rund 1000 Quadratmeter Büroflächen des sogenannten Kucherhofes am St. Veiter Ring in Klagenfurt. Doch Ende April oder spätestens Anfang Mai wird es ausziehen. Damit ist der Weg für eine neue Nutzung des ehemaligen Schulgebäudes und des insgesamt zwei Hektar großen Geländes in der Nähe der City Arkaden sowie der Raiffeisen Bank frei.

„Uns stellt sich die Frage nach der weiteren Nutzung. Es gibt bereits einige Ideen verschiedener Projektwerber, doch weitere sind willkommen und es ist noch nichts entschieden“, sagt Hans Mikl, Kammeramtsdirektor der Landwirtschaftskammer Kärnten, der das Areal gehört.
Unterschiedliche Möglichkeiten würden momentan im Raum stehen. „Die Varianten reichen von Gebäude sanieren und die Büroflächen einfach neu vermieten, bis hin zu einem Neubau mit Geschäfts- und Büroflächen“, sagt Mikl. Sogar der Bau eines Hotels sei denkbar, meint der Kammeramtsdirektor, der einen Verkauf des Areals an einen Investor ausschließt. Ziel sei es auf jeden Fall, eine optimale und langfristige Lösung für den Standort zu finden, der sich durch das Wachstum der Landeshauptstadt im Laufe der Jahrzehnte von einer ehemaligen Rand- zu einer Innenstadtlage gemausert hat.

Die Pläne der Landwirtschaftskammer entsprechen dem Konzept, das 2012 im Auftrag der Landeshauptstadt vom Architekten Peter Lorenz erstellt wurde. In diesem wurde dem Viertel rund um das Fernheizwerk aufgrund seiner Nähe zu Altem und Neuem Platz großes Potenzial für attraktives Wachstum bescheinigt. „Der Bereich bietet sich für eine Verdichtung an. Sogar eine zehn bis elfgeschoßige Bebauung ist in Fernheizwerk-Nähe denkbar“, sagt Robert Piechl, Leiter der Abteilung Stadtplanung. Auch gegen ein Hotel am Kucherhof-Gelände gäbe es keine Einwände. „Im Gegenteil. Wir wären sogar ausdrücklich dafür. Klagenfurt fehlt es an hochwertigen Hotelbetten“, sagt der zuständige Stadtrat Otto Umlauft (ÖVP).

Ein Teil der Pläne im Stadtentwicklungskonzept hat mittlerweile bereits Gestalt angenommen. Die Diözese Gurk hat auf ihrem Grundstück in der Pischeldorfer Straße Ecke Mariannengasse schräg gegenüber der Bischöflichen Residenz ein Wohnbauprojekt realisiert, das barrierefreie Lebensräume für Jung und Alt bietet.

Kommentare (4)

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georgXV
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Klagenfurter Rathaus

und wie sieht es hier mit K & Ö aus ???

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Lindi9
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Herr Orasch sollte das Aufkaufen

blösinn.
Am wenigsten benötigen wir hier ein Einkaufszentrum da die City A. praktisch daneben sind.

Die Benediktinerschule könntet Ihr hier Einrichten. Es gibt zudem die Haltestelle Kraßniggstraße ein paar Meter daneben.

Aber wahrscheinlich wird es ABGERISSEN und was neues Hingeknallt. darin ist Klagenfurt Spitze in zerstören und Aufbauen anstatt das alte zu Erhalten!

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Vikings98
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Zukunft??

Wenn wir alte Bauten nicht immer wieder abgerissen und durch modernere ersetzt hätten, würden wir immer noch in Lehmhütten hausen...

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xanadu
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Kucherhof

Dort ging ich in den Achtzigern zur Schule.

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