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Zufriedenheit in der Host City Klagenfurt

Vorab-Bilanz in der Lindwurmstadt nach dem Ende der Gruppenphase. Bürgermeister Scheucher sah schöne, saubere und sichere Spiele. Rund 300.000 Gäste kamen an den drei Spieltagen.

 
Eine durchwegs positive Zwischenbilanz mit einigen Wermutstropfen ist nach dem letzten Spieltag am Montag in der Host City Klagenfurt gezogen worden. "Es waren schöne, saubere und sichere Spiele", sagte Bürgermeister Harald Scheucher (ÖVP) vor Journalisten. Der Wert der Veranstaltung müsse auch "jenseits von wirtschaftlichen Überlegungen" gesehen werden. Eine Endbilanz soll innerhalb der kommenden drei Tage präsentiert werden.

300.000 Gäste. "Man darf eine Veranstaltung nicht nur am Bierkonsum messen", meinte der Bürgermeister. Insgesamt hätten an den drei Spieltagen rund 300.000 Gäste Klagenfurt besucht, die Stadt sei mehrfach für die "Qualität des Stadions" gelobt worden und letztendlich hätte auch die einheimische Bevölkerung mitgefeiert. Auf die Frage, ob man der UEFA bei der Organisation zu viel Spielraum gelassen habe, antwortete Scheucher: "Die UEFA ist eine mächtige Organisation, vielleicht zu mächtig."

Fanzone abgespeckt. Der Umsatz der Wirte dürfte laut Scheucher "nicht so schlecht" gewesen sein. Anders könne er sich nicht erklären, dass etwa die Gastronomen am Pfarrplatz, die ursprünglich nur bis zum 17. Juni um eine Genehmigung angesucht hatten, jetzt bis zum Finaltag am 29. Juni bleiben wollen. Dazu bleibt auch die 10.-Oktober-Straße - als zentrale Partymeile - bestehen, die Fanzone am Neuen Platz soll an Bedeutung gewinnen, jene am Messegelände wird abgespeckt.

Fan-Zahlen

In der Innenstadt hielten sich Montag nach ersten Schätzungen der Polizei rund 80.000 Fans auf. Die Fanzone Neuer Platz hatte ihre Kapazitätsgrenze bereits um 20.40 Uhr erreicht und musste gesperrt werden. Bis dato hielt sich knapp eine halbe Million Be-sucher in der Stadt auf.
Polizei-Bilanz. Ausnahmslos positiv bilanzierte die Kärntner Exekutive. "Sie können die Berichterstattung wie folgt beginnen: 'Die Freude war ihm ins Gesicht geschrieben'", erklärte Landespolizei-kommandant Wolfgang Rauchegger. 3.300 Polizistinnen und Polizisten aus Kärnten, Oberösterreich, Niederösterreich, Wien, der Steiermark und aus Deutschland hätten sehr gut zusammengearbeitet und in allen Bereichen die erwartete Sicherheit gewährleistet.

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