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Einmal Lebensretter und zurück

Bernhard Galli (16), Schüler aus St. Georgen am Längsee, rettete während seiner Sprachferien in Los Angeles seinem Gastvater das Leben.

 
Als Bernhard Galli Anfang Juli ins Flugzeug nach Los Angeles stieg, um dort seine Sprachferien zu verbringen, ahnte der 16-Jährige noch nicht, dass er zum Lebensretter werden würde. Da der Schüler, der die siebente Klasse im St. Veiter Gymnasium besucht, seine Englisch-Kenntnisse verbessern wollte, entschied er sich zu dieser Sprachreise.

Zu Gast. "Ich war bei sehr netten Gasteltern untergebracht", erzählt der 16-Jährige. Am ersten Wochenende machten er und sein Gastvater einen Badeausflug nach Malibu Beach. "Bei der Heimfahrt konnte mein Gastvater dann plötzlich nicht mehr sprechen. Galli wies den 70-Jährigen, mit dem er alleine unterwegs war, an, am Straßenrand stehen zu bleiben. "Ich nahm dann sein Handy und alarmierte die Rettung", so der Bruder von zwei Geschwistern. Bis diese eintraf, führte er die Anweisungen aus, die man ihm am Telefon gab.

Schlaganfall. Seinem besonnenen und richtigen Handeln ist es zu verdanken, dass sein Gastvater, der einen Schlaganfall erlitten hatte, noch lebt. "Er liegt zwar nach wie vor im Krankenhaus, es geht ihm aber schon besser", freut sich der junge Lebensretter, der sein Handeln als selbstverständlich empfindet. Die Pfadfinder in den USA sahen das aber anders: Bei der Abschiedsfeier wurde dem Jugendlichen eine Urkunde überreicht. Sie soll ihn immer an seine vorbildliche Hilfeleistung erinnern. Wieder zu Hause bei seinen Eltern in St. Georgen am Längsee, hat Galli einiges zu erzählen.

Freizeit. Zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen des 16-Jährigen zählt vor allem das Musizieren. Seit der Volksschule spielt er leidenschaftlich gern Trompete. Er ist Mitglied der Blasmusik St. Georgen am Längsee und einer Big Band. Das Reisen gehört ebenfalls zu den Hobbys des Schülers. Nächstes Jahr möchte er wieder nach Amerika. Ein Besuch bei seinen Gasteltern ist schon fix eingeplant...

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