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Leonie Humitsch: Tänzerin auf Erfolgskurs
Die 26-jährige Leonie Humitsch, Tänzerin aus Paternion, verstärkt das Festspielhaus in St. Pölten als choreografische Assistentin bei "alles bewegt".

Foto © KK/PrivatWeich, fließend, raumgreifend: Ganze Geschichten erzählt Leonie Humitsch mit ihrem Körper
Natürlich ist es schwierig sich als junge zeitgenössische Tänzerin und Choreografin zu profilieren", bestätigt Leonie Humitsch (26). "Aber ich will das. Ich mach' das schon mein ganzes Leben. So wie essen." Es klingt bestimmt, fast trotzig, als hätte sie die Nase voll, ihre exotische Berufswahl ständig erklären zu müssen. Besonders jetzt, wo die gebürtige Kärntnerin aus Paternion auf Erfolgskurs segelt. Im Sommer gastierte sie beim Millstätter Kunstlabor mit ihrem Solo so erfolgreich, dass Andrea K. Schlehwein ihr für 2013 eine Assistenzzeit in der Dépendance Stift Millstatt anbot. Im Festspielhaus St. Pölten ertanzte sich Humitsch unlängst eine choreografische Assistenz. Dort startet jetzt das Projekt "alles bewegt", welches 150 Laien unterschiedlicher Generationen einbindet.
Dass die 26-Jährige zu Tanzen begann, verdankt sie ihrer Oma. Ihr fiel auf, dass sich die fünfjährige Leonie ständig zu Musik bewegte. Nach der Matura ging sie ans Salzburger Orff-Institut und anschließend studierte sie Pädagogik für modernen und zeitgenössischen Tanz am Wiener Konservatorium.
Nach dem Abschluss im Jahr 2010 bleibt sie, denn Wien bietet der Künstlerin, die in einer Beziehung lebt, mehr Chancen. Doch Kärnten vermisst sie trotzdem. "Ich bin in den Bergen aufgewachsen und sehr naturverbunden. Wandern, Bergsteigen und Skitourengehen mit Papa, Mama und meiner kleinen Schwester Elisa prägten meine Kindheit."
Ihr gegenwärtiges Leben dominieren Trainings, Proben, Auftritte, Unterrichten oder das Schreiben von Projektanträgen. Tut sich dennoch ein wenig Freizeit auf, so liest sie am liebsten Familienromane. "Mich interessieren, Geschichten, die das Leben schreibt."








