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Diese Stelle vertritt er mit Leidenschaft
Michael Opriesnig (48) ist neuer stellvertretender Generalsekretär des Roten Kreuzes. Eine "einzigartige Aufgabe", auf die sich der Völkermarkter freut.

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Allein das Zeichen hat unglaubliche Wirkung", sagt Michael Opriesnig (48), der ins Schwärmen kommt, wenn er über das Rote Kreuz spricht: "188 nationale Gesellschaften, die unter diesem Dach arbeiten, Millionen von Menschen, die freiwillig dabei sind - mehr als 60.000 in Österreich, ohne die das Land nicht so aussehen würde, wie es aussieht."
"Österreich spielt zudem eine bedeutende Rolle im internationalen Konzert", davon ist Opriesnig überzeugt. Bedeutend ist auch die Rolle, die der Kärntner jetzt übernommen hat: Er ist der neue stellvertretende Generalsekretär von Österreichs größter humanitärer Organisation.
Der Völkermarkter, der außerdem - "selbstverständlich ehrenamtlich" - seit dem Gründungsjahr 2003 auch der Vorstandsvorsitzende von "Nachbar in Not", ist, war zuletzt Marketing-Chef des Roten Kreuzes. "Aber eigentlich bin ich Geisteswissenschaftler", erzählt er. Er habe Geschichte und Geografie studiert. "Ein Lehramtsstudium, aber den Job habe ich nie ausgeübt", sagt er. Stattdessen stieg er - als Geschäftspartner des Journalisten Peter Michael Lingens in die Verlagsbranche ein. Als Geschäftsführer eines Verlages, der auch für das Rote Kreuz publizierte, habe er 1998 das Angebot erhalten, ins Führungsteam des Roten Kreuzes in Wien einzusteigen.
Er zögerte nicht lang. "Den Entschluss, das zu tun, habe ich seither keine Minute lang bereut, sagt Opriesnig. Für die Bereiche Finanzen, Internationales, Jugend und Pflege und Betreuung ist er jetzt zuständig. Und er freut sich auf diese "einzigartige Aufgabe", vor der er großen Respekt hat: "Das Rote Kreuz genießt laut Umfrage das größte Vertrauen von allen Marken", weiß er, "mit diesem Vertrauensvorschuss muss man sorgsam umgehen".








